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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1905-05-01 · Heft 5 (1.5.1905) · p. Seite 105

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
25 (1905)
Issue
Heft 5 (1.5.1905)
Date
1905-05-01
Page
Seite 105 (sequence 9)
Language
German
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105 Wn brs Und nicht i n spek t die Ersahrtl> Lehrer deg? die Besä Lehrern ü Als die nicht die zum Montr auf Rabbji I n s p e t Zugleich Inspektoren Religionst für die Endlich w der Provin. sichtigung und Lehre zweckmäßic fahren vot> rabdiner B r U hr ^ud? richten, fon» liegen die Religions Sott auch Nach der a noch für Kreisschuli noch eine aber würde dr nttr das! Der Staat ernennt auch eine ganze Reihe von Kreisschnlo r e n aus der Zahl der seulinarisch geoildeten Rektoren, und auch hier sind lngen, die er macht, die denkbar besten. Es hieße also die jüdischen adieren, wollte man ihnen auf dem Gebiete des Religionsunterrichtes nng zur Inspektion prinzipiell absprechen, die der Staat den christlichen f ä m t l i ch e n Unterrichtsgegenstanden der Volksschule prinzipiell zugesteht, 'te und wirksamste Lösung der ganzen Inspektionsfrage erscheint mir deshalb Pildung von Bezirksrabbinaten, die die „Hebung des Religionsunterrichtes" pol der Rabbiner macht, sondern die gleichmäßige Verteilung der Inspektion ner u n d Lehrer. Diesen miißte sodann in regelmäßig stattfindenden o r e n k o n f e r e n z e n Gelegenheit zitin Gedankenaustausch geboten sein, hätten die Konferenzen als Beschwerdeinstanz gegen etwaige Übergriffe einzelner zu gelten. Durch die Heranziehung der besten Lehrer zur Inspektion des nterrichtes würde solchen Vereinigungen auch nach der Auffassung der Lehrer rtretung ihrer Interessen der Charakter^ strengster llnparteilichkeit gewahrt, ire es die Aufgabe der .Konferenzen, den Arbeitsplan für alle Inspektoren festzustellen und insbesondere jedem einzelnen Inspektor unter Berückseines religiösen Standpunktes und der Wünsche der beteiligten Gemeinden diejenigen Schulen zuznweisen, die aus inneren und äußeren Gründen mit lösten seiner Inspektion unterstellt werden. Dadurch würde zugleich den Gegebeugt, die bei der Ausübung der Inspektion lediglich durch Bezirksujnvermeidlich sind. ff'en gilt das bis jetzt Gesagte n u r von der Inspektion des Retigionsuntereit er iit b e s o n d e r e n R e l l g i o n s s ch u l e n erteilt wird. Ganz anders Verhältnisse dort, tvo jüdische Volksschulen bestehen, in welchen die ec den übrigen llnterrichtsgegenständen ordnungsmäßig eingegtiedert ist. in diesen Fällen die Inspektion den Bezirksrabbinern übertragen werden'? tgenblicklichen Sachlage halte ich ein solches Vorgehen weder für wünschenswert, nöglich. Denn das hieße für den jüdischen Lehrer außer dem Lokal- und irspektor in dem Bezirksrabbiner: als dem Inspektor des Religionsunterrichtes itte I n st a u z schaffen, die seine christlichen Kollegen nicht kennen. '< Dadurch über den jüdischen Lehrerstand ein Ausnahmezustand verhängt, der ihn Es steht allerdings den (Geistlichen der christlichen Konfenioneu das Recht zu, jederzeit dem Religionsunterricht in der Volksschule beizuwohnen Aber sie dürfen weder in den Unterricht e in g rei f e n, noch selb st pr ü f e n, n o ch de in Lehrer gegenüber Ausstet - 1 u n g e n m ii d) e lt Sie sind lediglid) befugt, wenn ihnen beim Unterricht etwaige Abweichungen poii der f ii d) I idieit R echtgl ä ubigkcit ausgefallen find, dem Konsistorium bezw. dem Bischof, also ihrer wrgesehtea Behörde, von dieser Wahrnehmung Kenntnis zu geben, und erst die Behörde entscheidet, ob und inwieweit sie eingreisen soll. Ein solcher Vorgang aber hat mit

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