Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 25 (1905)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1905)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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12 da guten Zweck, eine heilsame Bestimmung, aber anerkennen, haben die Israeliten ein Götzenbild Stutze gefunden, für den Wahn, für den Abfall Männer gegeben, in deren Augen die Zerstörnr war, war e~ doch ein ehrwürdiger Überrest Vergangenheit, aber solche kleine Rücksichten gelassen werden, wo größere und höhere Geiste Judentum der Verdunklung und Entwürdigung Laßt uns daher nicht darum bange w von dem äußerlichen Bauwerke beseitigt, ohne nicht denken konnten, laßt ltr^ da nicht zagt)! das Unwesen, gegen die Mißgestaltung und der Religion rein zu erhalten und ihr erhaben treten zu lassen, laßt uns nicht mit Mißtrauen Geist des Judentums zu erhalten, die Form geschieht aus Liebe zum Judentum, ans Lieb zengnng, ans begeisterter Anhänglichkeit an dic das Licht der Völker, das Heil der ganzen M die anstatt ihm das und nichts als das zu raus gemacht, haben sie in demselben eine von Gott. Gewiß hat es zur Zeit Hiskias g des ehernen Schlangenblldes ein Frevel der alten Zeit, ein geheiligtes Erbe der und Bedenklichkeiten mußten da fallen sgüler zu retten waren. wo es galt, das zu entziehen, rden, daß man in unserer Zeit so viel velches wir uns das Judentum fast garest und ängstlich sein, wo es gilt, gegen Finsternis zu kämpfen, um das Licht s Wesen in seinem alten Glanze hervor auf die Männer Hinblicken, die, um den und die Äußerlichkeit preisgeben. Es e zur Wahrheit, ans geläuterter Über- Lehre der Väter, die da ist und bleibt mschheit. Schriftliche und mündliche Tbora. Von Tr. M. L e v i n B e r l i n Ein Heide richtete einmal an das ^ehroberhanpt Samai die Frage: Wie viele Religionsbücher habt ihr denn eigentlich? Solche Frage war nur möglich, wenn neben der Lehre Moses noch eine andere Richtschnur Geltung hatte. So war es in der Tat und Samai gab die rechte Antwort: Wir haben zwei Religionsbücher, eine schriftliche und eine mündliche Thora. Man hat das Wort Thora mit Gesetz wiedergegeben, das trifft nur für einen Teil zu. Sie enthält nicht blos Gesetze, sondern neben Geschichtlichem auch Grundsätze und Lehrsätze, und darum der allgemeinere Ra,ne Thora d. i. Lehre. Wenden wir unf zunächst der schriftlichen oder der Lehre Moses zn. ' i. Tie Thora ward den Kindern Israel „vorgelegt", und es hing von ihnen ab. sie anzunehmen. Sklaven wird ein Gesetz aufgelegt, Freien wird es vorgelegt, da Freie i.