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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1904-12-01 · Heft 12 (1.12.1904) · p. Seite 283

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
24 (1904)
Issue
Heft 12 (1.12.1904)
Date
1904-12-01
Page
Seite 283 (sequence 21)
Language
German
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— 283 — PantalynS, Talar, Binde, Mantel, Halbstiefel oder Stiefelletten, Ha Sanitä^sarmbinde im Felde, Legitimationsblattkapsel ünd Viktualie PantalvnS find aus feinem schwarzen Schafwollstoff, Schnitt und 3fw«| Infanterie Talar ist schwarz (an den bestimmten Tagen weiß) mit Besonderheiten: Ärmeldistinktionen längs des oberen Randes der beiden aufschläge, bestehend aus Börtchrn von Gold und kaisergelber Seide. Die besteht aus einem 10—12 cm breiten, dem Leibesumfang angemessen lo moiriertem Seidenband, dessen beide Enden mit 10 cm langen Goldfransen sind. (Für Rabbiner Farbe: schwarz.) Dekorationen werden am Talar get — Zum Dekan der philosophischen Fakultät in Krakau ist der Philologe Dr. Sternbach gewählt worden. ES ist dies der erste Fall an der, jagellonische« versitätj daß ein Jude für ein solches Amt gewählt wird. — Am 6. Rov starb i» Drag der greise Schriftsteller S. Koh», geboren daselbst am 8. März 1k der Berfafier von „Gabriel", wie er sich selbst gerne nach seinem Erstlingnannte. Wir erinnern uns des Heimgegangenen aus der allwöchentlich stattgefundettich Talmudstunde unter Leitung des Oberrabbiners I Rappoport, an der S. Kohn eie lebhaften Anteil nahm. Seine Romane „Fürstengunst", „Für deutsche Minist«^ „Der Spiegel der Gegenwart", „Die Starken" und „Silberne Hochzeit" einen großen Leserkreis gefunden. Sein Andenken bleibt ein gesegnetes! — Herren; Samuel und Wilhelm‘ Hoffman» und ihren gesetzlichen Nachkomme» Hpdapkst wurde in Anerkennung! ihrer hervorragenden Verdienste um die Volks«! schast Und die Hebung des Schiffahrtswesens und um die Großzügigkeit de- ®* kehrS von Sr. Majestät der ungarische Adel mit dem Prädikate „Bngujhely" liehen. — Deü Herren Rabbiner Dr. Biach in Brüx und Dr. Simon Stern Saaz wurde der Titel eines k. k. Profefiors verliehen. — Am 7. November in Wie» der ehemalige Religionslehrer und Bibliothekar der israelittschen Geme Profeflor S. Hammerschlag. Herr Oberrabbiner Güdemann widmete dem Dah geschiedenen als Freund einen ehrenden Nachruf und den Empfindungen einer Jahrzehnte ungeschwächten Dankbarkeit gegen den verehrten Lehrer gab der Hiß Dr. Friedjung würdigen Ausdruck. — In dem bekannten französischen Badeort j ist jüngst die erste Synagoge eingeweiht worden. Die Weihepredigt hielt Grandrabbin aus Bayonne. Die Synagoge, die fast vollständig durch frerwil! Spenden erbaut ist, ist in romanischem und orientalischem Stil gehalten und in einem der vornehmsten Stadtviertel. — Kriegsminister Ändrä hat kein Blatt den Mund genommen, als er von den Jntriguen klerikaler Offiziere gegen jüdischen Kameraden sprach. D peüation von nationalistischer .Generäl Andrä sagt an der be ziere handelt, so geschehen :tr »in ie Ursache zu diesen Auslafiungen gab eine Seite über angebliche Denunziattonen im effenden Stelle: „Wenn eS sich um israe nerhörte Dinge. In gewiffen Regimentern tvahre Jnquisitionsgerichte. Man zwingt die Offiziere, ihren Tiwfscheiv vo

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