Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 24 (1904)
- Issue
- Heft 10 (1.10.1904)
- Date
- 1904-10-01
- Page
- Seite 239 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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- Tunis 2× ep/1048155
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mR du n bob und durch als vollbe^e uns. Ja Menschen, Fernen w>! sich diesen empfehle», Abschnitten Religionsinit Hermann gebunden wichtigsten Wesen und näher zu hat sich wird es kennen zu Gedichte der Klausner, d erstem Teile der zweite Klagelied, die weiteste des Urtexte Bilderschmuck und zu anziehend Dassel einen! Tunis" von Tunis sänge und gon, gedruöt ihre intelleki Autoritäten sind die jü sind noch vier Jahrhuü hundert m scheinen nn> dieser Arbeite! beleb — 239 die mir die Enterbten des Glückes nicht als N e b e n mettschen, sondern chtigte Mitmenschen betrachten, die Anspruch auf Freude haben, gleich treue Gesinnung gegen sich selbst, Tatkraft für Gott, Liebe zu den Freude an den hehre» Zielen des Daseins und Friede Jedermann, dem dem Nahe» bilde» de» Ker» des echten Judentums. Ein Anhang, der gehaltvollen zeitgeniäßen Reden anschließt, die wir hiermit zur Lektüre faßt das in den Reden zum Ausdruck Gelangte zusammen in den zweidie Lehre von Gott und die Lehre von Menschen, die sich auch für dm erricht verwerten lassen. — Ausgewählte Psalmen übersetzt und erkläre von Dunkel- Göttingen, Bandenboek und Ruprecht 1904. Preis Mk. 3.20, 4.—. Vorliegendes Werk des bewährten Forschers führt unS die Psalmen in herrlicher Übersetzung vor und ist geeignet uns mit dem der Bedeutung derselben vertraut zu machen und uns den Geist derselben bringen. Der Verfasser ein ebenso freisinniger wie feinsinniger Forscher ch dieses Buch um das Verständnis der Psalmen verdient gemacht und Nrch auch den Laien möglich, die herrlichen althebräischen Dichtungen lernen. — Im Verlage von S. Galvary & Eo. in Berlin erschienen: ,Die Bibel in deutscher Sprache" von M. A Klausner mit Buchschmuck von Judith e sich in Fachkreisen vielfacher Anerkennung erfreue». Die Sammlung in deren bedeutsame Stellen aus Pentateuch und Propheten enthalten sind, während l Umdichtung der Psalmen bringt, dem sich als dritter Teil das Hohelied, das ' , Esther, Ruth und Koheleth anschließen verdient als Haus- und Schulbuch ^Verbreitung. Die Übersetzungen sind durchweg formschön und geben den Geist getreu wieder. Wir zweifeln nicht, daß das auch schön ausgestattete und mit versehene Buch wie kein zweites geeignet ist die Liebe zur Bibel zu wecken en, deren erhabener Gedankengehalt in schönes Form auf jeden Leser jvirken muß. — Auf dem geographischen Kongreß in Tunis hielt Herr sehr lehrreichen Vortrag über die „Geographie und Ethnographie von Orientalisten wissen nicht, heißt es in dem Bortrage, daß die Juden eine ganze populäre Literatur, Journale, Geschichtswerke, Romane, Ge- ^lagelieder in arabisch-jüdischer Sprache, d. h. in einem arabischen Jarmit hebräischen Lettern besitze». Die Juden von Tunis hatten bereits. uellen Vorgänger. Die beiden Talmud-Ausgaben weisen auf rabbinische i» Karthago im dritten Jahrhunderte hin. Im 8. —10. Jahrhunderte t ischen Ärzte von Kaironan weltberühmt. Die Rabbiner derselben Stadt elften Jahrhundert berühmt. Hierauf wird das geistige Leben während; derte durch Verfolgungen und Massakres erstickt. Im sechzehnten Jahrsich eine Renaissance bemerkbar. Vom Jahre 1759 bis 1886 er» ^efähr 100 Werke von Tuniser Rabbiner» in hebräischer Sprache; eine n wurde im Jahre 1768 in Tunis selbst veröffentlicht. Das erste Buch Tei Hiob, Die INI acht