Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 24 (1904)
- Issue
- Heft 7 (1.7.1904)
- Date
- 1904-07-01
- Page
- Seite 160 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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■ .jwppppifj . p Es wäre eine schöne unter Ihnen, meine Damen soziale Kluft zu Überbrücker i. — 160 — Ehrung der Mannen LameyS, rr, und Herren, sich zusammenschließe; Doch möchte i, Aufgabe gestellt wissen, die'Schroffheit, mit der dst Wan sollte sich doch endlich paaten anerkannten Bekenn! und eine Kulturaufgabe erst darin zu erblicken wäre, w< lichsn Gleichförmigkeit zulir element der Gesamtheit zu hinein solchen Bunde noch eine höhere und umfassendere » den betrübendsten Erscheinungen unserer Zeit gehört verschiedenen Religionsbekenntnisse sich gegenüberstehen, allseits darüber klar sein, daß jeoes der in den Kultur» nisse in den Gemütern von Tausenden festgewurzelt ist lllt, und daß kein wahrer Gewinn für das Volksganze nn die einzelnen: Bekenntnisse ihre! Eigenart einer äußerbe aufgeben würden, statt sie als wertvolles Kulturerhalten. Jud Völkl d: ■i!' -- enn die einflußreichsten n würden, um diese Namentlich dem nachdem durch die moderne beseitigt sei, es eigentlich nünftigste wäre, in der S Israeliten sind von jeher offenbar ihre geschichtliche Recht der Minderhei kommt es, daß ihre Behanh mefser der Kultur der bietet, die Gerechten und Glaubensbekenntnis als der Punkt verlassen zugunsten Religion teilen müsse, um zu sein? Es hätte der nicht bedurft, um die Israeli lose Humanität zu bestimmst' groß und zu schwer sein. So haben auch der Katholizismus einerseits und der Protestantismus anderseits zweifellos ihre besonderen Kulturgüter geschaffen, die nur hon ihnen in ersprießlicher Weise weitergepflegt werden können. Es wäre daher ein positiver Verlust für die Menschheit und speziell auch für unser deutsches Vaterland, wenn eines dieser Bekenntnisse vom Erliboden verschwände. Deshalb sollte jede Konfession die Kulturarbeit der andern schätzen, sie in dem Streben nach Befriedigung der religiösen Bedürfnisse ihrer Angehörig:n nach Tunlichkeit unterstützen. Namentlich aber sollten sich die verschiedenen Religi Insgemeinschaften sozial "naher treten, damit sie sich besser kennen und verstehen lernen. Darüber müßte sich jeder gute Mensch, ganz besonders aber der liebe Gott im Hiinmel freuen. entum gegenüber herrscht vielfach die Ansicht vor, daß, Gesetzgebung die« rechtliche Sonderstellung der Israeliten ihre Pflicht und Schuldigkeit oder wenigstens das Verehrheit aufzugehen. Meine Damen und Herren! Die der Welt eine! winzige Minorität gewesen, und es ist Pufgabe, sich als solche durchzusetzen. Sie vertreten das das Prinzip der Gerechtigkeit «uns phrase, und daher luug in den verschiedenen Ländern geradezu zum Gradgeworden isch Sollen sie, denen ihre Religion ge- Tugendhaften aller Nationen ohne Rücksicht auf das ewigen Glückseligkeit teilhaftig ayzusehen, diesen Standr Auffassung, daß man den Glquben der verbreitetsten ein vollberechtigter Mensch im Piesseits und Jenseits Pkahnung von Männern, wie des! Kriminalisten Berner, ten zum Ausharren in dem Kampfe für die bedingungs- Dafür wird ihnen auch künftighin kein Opfer zn