Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 24 (1904)
- Issue
- Heft 7 (1.7.1904)
- Date
- 1904-07-01
- Page
- Seite 150 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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tum zu bekehre«. Und siisfig sind, für ihren e gläubigen Gelegenheit den Menschen ihren Glw haben — was man ihnle Den wilden zum Christentum bahneijl sie die Wege, die zu Was man so in Aberglauben, Lüge und Juden kennen — Christ e ihm in Budapest. Mit ihm Geschickes, daß ein Mar da alle christliche« Nationen, die Bedarf Kirchen und Schulen geboten, den Weg zum Erlöser zu üben zu nehmen -7die Erfahrung in dafür bietet, hat häufig keinen kern, die keine Kültur besitzen, we Juden und Türken lasse man führen, im eigenen Herzen Syrien Christentum nennt, ist ein Heuchelei. — Ich lernte dort gl n fand ich nicht. 1 finden Dr. Theodor Kerzl' lm türkischen Reiche! anhaben, so ist dem Unuchen. Es ist gar leicht, wird wohl jeder gemacht Wert. rden Missionare den Weg Frieden; der Herr wird lassen! gräuliches Gemisch von laubige Türken, gläubige nt Am 3. Juli stm b in Edlach Dr. Theodor Herzl, geboren ist einer der besten und edelsten dahingegangen und an seinem frischen Grabe ertönt laut die Klage ob des tragischen an, der so rein, so selbstlos, so anfopsernd gewirkt in der Blüte der Jahre, auf der Höhe und in der Vollkraft seines Ringens und Schaffens, durch den Tod entrissen wurde. Der Heimgegangene war nicht nur ein Mann von hohen Geistesgaben, sondern auch von unbestritten lauterem Charakter und, auf höher Warte stehend, war ihm ferne alles Niedrige und fremd alles Gemeine. Und weil er durch seine großzügige Idealität, die darum nicht minder zu preisen ist. weil sie auf eine Utopie gerichtet war, vorbildlich und auf weite Kreise weckend gewirkt hat, darum soll jede Gegnerschaft schweigen und nur die Stimme der Liebe und Verehrung laut werden und hier einiges aus seinem Leben, das erst durch die Veröffentlichung seiner reichen Tagebücher in dem rechten Glanze erstrahlen wird, zum ehrenden Gedenken an ijn mitgeteilt werden. Nachdem der Heil «gegangene in Budapest eine gründliche Vorbildung genossen, widmete er sich ursprünglich der Rechtswissenschaft und b in Wien, woselbst er 1884 zum Ui. juris promoviert den Gerichten in Wien beklagende Gattin Julie, geb. Naschauer. Korrespondent der Neuen Freien treffe unb am 2. Mai 1860 Söhne des Judentums zog 1878 die Universität wurde. Er war dann an Mtb Graz praktisch tätig und heiratete 1891 seine ihn 1891 kehrte ging 1893 nach Wien zurück, von welcher Zeit ab er als Redakteur dss Feuilletons d< größten Anerkennung durch seine hervorragenden Leistung« bedeutenden Stilisten bic Herzen und Geister der Leser e Eindrücke hat er in seinem Buche „Im Palais Bourbon" nebstdem mehrere Dram:n verfaßt, von welchen wir nur Herzl nach Paris tief, als sselben Blattes sich der ü erfreute, die ihm, dem rschlossen. Seine Pariser niedergelegt und hat er das „Neue Ghetto" hier m