Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 24 (1904)
- Issue
- Heft 6 (1.6.1904)
- Date
- 1904-06-01
- Page
- Seite 135 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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IP gibt 11 Millionen Juden, davon leben in Europa gegen 8 Millionen, in de« Vereiirigten in Osterr.-U Zeichen für ein Denkmal suchen und dem Ewigen Glückwunsch kleine», aber überbringe, WMWMWW«WMWWWM»WWWMDW^ — 13b — ' . Staaten von Anierika 1 Million. In Rußland wohnen 5,500.000, ng. 1,860.000, in Tcutschland 508.000, in Rumänien 300.00H in England 200.000, in der Türkei 120.000, st, Holland 07.000, in Frankreich 77.000, in Italien 50.000, in Bulgarien 81.000, in der Schweiz 12.500, in Griechenland 5800, in Serbien 4700, in Dänemark 4000, in Schweden 8400, in Belgien 3000, 2500, in Portugal 300 Juden. — Anläßlich der Einweihung der neuen Synagoge in Gotha, bei der Herr Dr. Prager aus Cassel die Weihrede hielt, stattete Staatsminister Heutig seinen Dank für die Einladung mit folgenden „Im Namen seiner Durchlaucht des Regenten und der Herzoglichen Staatsregiernng danke ich zusvrderst für die freundlichste Einladung zur heutigen Feier. Jede neue Stätte, die dem Gottesdienst errichtet wird, ist ein ragendes die Unvergänglichkeit des religiösen Sinnes in der menschlichen Natur, des fortlebenden Idealismus, der nicht aufhört, nach dem Höchsten zu den irdischen Menschen im tiefste» und innersten Zusammenhang mit zu denken. Solcher Sinn kann nnr im Frieden der Religionsgemeinschaften untereinander gehütet und gepflegt werden. In unserem Lande ist uns dieser Frieden bisher beschieden gelvese»; er wird, so hoffe und wünsche ich, auch für ferne, unabsehbare Zeit gewahrt bleiben. Indem ich im Höchsten Aufträge feie; Seiner Durchlaucht des Regenten zur Vollendung ihres Werkes der opferfreudigen Festgemeinde, die treu den Glauben ihrer Väter bewahrt; schließe ich mich diesen Wünschen von Herzen an." — Die Akademie ■1 der Wissenschaften hat Herrn Professor Dr. Leopold Gohn in Kreslau zu einer Reise nach Rom willigt. — z»>» Zwecke der Vergleichung einer Philo-Handschrift 850 Mark be- Jm Verein für jüdische Geschichte und Literatur zu Kühlhausen i. Uh. hielt Herr Dr. B. Pörtner, Königs. Divisionspfarrer daselbst, einen Vortrag übers; „Die Bibel Rundschau" und die Denkmäler des Pharaonenlandes". — I» „der Jüdischen findet sich folgende Auslassung über die Mischehefrage in Bezug auf einen vorangegangenen Aufsatz, in welchem ein anderer Standpunkt eingenommen. wird: Sehe» wir uns aber nun mal die andere Seite der Sache an! Fragen wir, welche Vorteile die Mischehe für eine jüdisch-nationale Sache haben kann. Die arische Frau, mag sie Deutsche, Französin, Engländerin, Russin sei», entstammt' Volksstämn en von hervorragend kriegerischer und staatenbildender Befähigung, die . außerdem von glühendem Eifer für die Unabhängigkeit und die Größe ihrer resp. Länder erfüllt sind. Könnten wir diese Eigenschaften der ganzen jüdischen Jugeud. im Sinne des Zionismus einflößen,' so wäre damit die Judenfrage gelöst. May nehme beistielsweise an, daß an Stelle der 6 Millionen reiner Rassejuden, dik jetzt in den westlichen Gouvernements Rußlands in de» elendesten Verhältnissen hinsieche«,' 6 Mill. M ischlinge von Inden und Ariern leben und sich zur jüdischen Religion | »bekennen wIrden. Jedermann wird mir zugeben, daß eine solche Bevölkerung sofoM