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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1904-06-01 · Heft 6 (1.6.1904) · p. Seite 133

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
24 (1904)
Issue
Heft 6 (1.6.1904)
Date
1904-06-01
Page
Seite 133 (sequence 15)
Language
German
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ein herrliches ist, den Gesichjtk die unser gese Denkmal hat ihn« sein Freund gesetzt in seinem Werke, das berufen reis der Leser zu weiten und sie vor Vorurteile» frei zu machen» Üfchastliches Leben vergiften. h. Monatsschau. Man berichtet uns: In Hamburg tagte am 23. April der Delegiertentag der Zionistischen Vereinigung für Deutschland, der mit einer Rede des Herrn Max Bodenheimer-Köln eröffnet wurde, welcher nebst den Herren l>r. Frank-Altona und I)i°. M Kanfmann-Freibnrg den Vorsitz führte. Herr Pros. Hr. Otto Marburg referierte über „Unsere Aufgabe in Palästina und Syrien". Über die auswärtige Politik des Zionismus sprach Herr l)r. Alfred Klee-Berlin. Herr Gustav Wolfs- Köln erstattet fragen sprachen die Herren I>r. Kaufmann Freibnrg t. B. und Fritz Sondheimer- Frankfurt a: den Kassen- und Geschäftsbericht. Über Agitations- und Organisations- M. Herr Dr. Robert Hantke-Berlin berichtete über den Nationalfonds, während Herr Assesor Ih\ Groneinanii-Hamiover allgemeine Fragen der Propaganda behandelte, Rach de» Ausführungen des Herrn Bankpräsidente« Wolfsohn-Köln ist der Stand der Nationalbank ein sehr günstiger. — Man schreibt uns aus Kerlin: Der Gottesdienst für den Sieg der russische» Waffen, welchen die Juden in Jerusalem veranstaltet haben, sollte die Mißbilligung jedes anständigen Juden finden Jeder Jude, der in Jerusalem ein Asyl gefunden, sollte eingedenk sei», daß die Türkei von Rußland in derselben brutalen Weise drangsaliert wird, in welcher Rußland seine jüdischen Untertanen bebandelt. Daher hätten die Palästinenser Juden wenigstens soviel Aiistandsgesühl als Ausländer in diesem von Rnßlaiid gepeinigten Lande haben müssen, um sich derartiger Kundgebungen zu enthalten, die schließlich doch nur bei den wenigsten ehrlich gewesen sein können und nur durch die Macht und den Einfluß einiger vom russischen Konsulat abhängiger Kreaturen zustande gebracht ivorden sind. Für die Jude» ist die Ansiedelung einer Bevölkerung in Jerusaleni, welche für den Sieg russischer Waffen betet und' einen solchen Sieg erhofft, entschieden ein Nachteil und jüdische Wohltäter sollten sich die Frage vvrlegen, ob sie durch Unterstützung solcher Elemente den russischen Einfluß fördern Helsen wollen. Daß ein derartiges Gebet nach Kischinew auch uns West- Europäern gegenüber eine Insulte ist. sei nebenbei bemerkt. Die Herren hätten anständiger und jüdischer gehandelt, für baldigen Friede» zu beten, anstatt für den Sieg russischer Waffe». — Am 19. Mai fand in Lielrfeld unter Teilnahme der Spitzen der Behörden die Feier der Grundsteinlegung zum Synagogen-Neuban statt., Sie wurde mit dem vom städtischen Orchester unter Leitung des Herrn Königlichen Musikdirektors Ochs vorgctragencn Choral: „Die Himmel rühme» des Ewigen Ehre" ^eröffnet. Hierauf hielt Herr Rabbiner Dr. Coblenz eine Ansprache, der er da-

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