Mannheim
Compact Memory

Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1904-03-01 · Heft 3 (1.3.1904) · p. Seite 62

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
24 (1904)
Issue
Heft 3 (1.3.1904)
Date
1904-03-01
Page
Seite 62 (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2969669-2969988-2969992--7208-2977886
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 62 — die bn Völle der des nse fmk immer noch Sklaven unsere Glückseligkeit in kör unserer heiligen Religion Hause und im Tempel äußerlich durch Zeichen wenn wir nicht fühlen, ohne Wehmut daran denken rührungen mit allen wenig, zur volkstümlichen Kein Freund unseres Gb daß selbst das Licht der borgendsten Wohnplätze nicht selten eine ganz an läßt^ und daß es nicht an Heiligtum in einer Verh muß, die Berirrungeir Menschen, die mit dem V ziehen, die alle Mißbrauchs unserem Glauben und u daß nran in Gefahr ist, wo jedermann sich und w aus diese Gefahr hin ist es und der Vernunft gilt, nur der Widerhall des raffet Euch auf vom sorget punkte, auf dem er sich nicht mit schnelleren Schrift verlassen müssen. Dieser und Freunde der wünscherfs zugleich ist. ist es von dafür, daß Ihr selbst, sie erstreckt, ganz vorzch Jugend, dieselben in i^relr am Berge Horeb erschiei sie als ein Handwerk ' zeiget durch Eure Lebens daß sie wissen, was in reichung des Zweckes ist, oft in unserer Lehre, in ausgesprochen. Es ist ja dir was dere sch as la unserer sinnlichen Eindrücke, wir suchen immer noch perlichen Genüssen, wir verkennen immer noch den Plan und glaube» würdige Israeliten zu sein, wenn wir im innbilder unserer Pflichten und unserer Verhältnisse rstelleu, die allen Wert und alle Bedeutung verliere», durch sie dargestellt werden soll. Man kann nicht i, daß so abwechselnde Schicksale, so mannigfaltige Bern der Erde, so viele Reibungen unter uns selbst, so Belehrung unserer Glaubensbrüder beigetragen habenqubens kann gleichgültig bleiben, wenn er sehen muß, Wissenschaft, welches mit jedem Tage mehr in die verc Menschen eindriugt, belehrend und erquickend, bei uns Wirkung hervorbringt, als die sich davon erwarten Menschen fehlt, die ihre Gaben mißbrauchen, um unser flüung darzustellen, die Fernstehende glauben machen Volkes hätten in der Religion selbst ihren Grund. Erhaben umgehet, unsere Jugend auf eine Weise zu eralle schädlichen Jrrtümer, alle falschen Ansichten von reu Pflichten verewigen muß. Ich weiß es, meine A., lächerlich zu machen, wenn man Besorgnisse äußert, ihm nahe angeht, in Sicherheit glaubt, aber selbst nicht erlaubt, zu schweigen, wo es die Sache der Religion übrigens ist es ja nicht meine Stimme allein, sie ist uten Rufes aller Edlen in Israel. Erwacht rufen sie, osen Schlummer, und nehmet, jeder nach dem Standbefindet, die Arbeit auf und sorget dafür, daß wir en auf einem ' Wege zurückgeführt werden, den wir Ruf geht an Euch, als an Freunde der Religion werten Aufklärung; denn wer nicht Freund von beiden keinem. Seid Ihr Freunde der Religion, so sorget ue Glaubensbrüder, so weit sich Euer. Einfluß auf aber Eure Kinder und unsere so hoffnungsvolle ganzen Reinheit, mit dem Glanze, in dem sie uns erkennen und ausüben. Gebet nicht zu, daß man lle, bei dem Herz lind Geist unbeschäftigt sein dürfen, chieise und machet, daß auch Eure Kinder es zeigen, unseren Vorschriften Zweck und was Mittel zur Er- und es ist dies ja so leicht zu wissen. Es steht ja so > Psalmen, in den Propheten und selbst in dem Talmud schönste Hoffnung, die wir uns von einer besseren Zukunft glich du ttüfiiii MsMM»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.