Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 23 (1903)
- Issue
- Heft 12 (1.12.1903)
- Date
- 1903-12-01
- Page
- Seite 268 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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en müssen die Hauptstäi einen solchen AuSspr»sl dasselbe sagen würd Bevölkerung in ihre!» kommt und hauptsächli nisten entsprechend, i ^te bilden für unsere Brüder. Wir würden gewiß nicht wagen,- ch zu tun, wenn nicht die besten unserer amerikanischen Brüder Sie haben keine Angst vor dem Anwachsen der jüdischen n Lande, vorausgesetzt, daß das Anwachsen nicht zu rapid ich, daß dafür gesorgt werde, daß die Einwanderer, den Bedürf- Jnnern des Landes angesiedelt werden. in Bortrag, gehalten im Ka und Literatur / Nachdem wir, Heldenmut begreiflich, nicht mehr zu lernen R. Akiba, und wie Der ideale Geist im Tatmud. inosaale in Mannheim aus Veranlassung des Vereins sür jüd. Geschichte von vr. M-Ste ckel mach er Stadtu. Konferenz-Rabbiner. (Schluß.) m. Hochgeehrten, ,die tiefe, ideale Liebe kennen gelernt, in welcher die Männer des Talmud für ihre Wistenschast gelebt, so ist uns auch der mit welchem sie dafür zu sterben gewußt. Weder Lochrngen noch Drohungen vermochten sie zu bewegen, daß sie das Hadrianische Edikt beachteter^ und zu lehren. „Die Thora ist unser höheres Leben", sprach sollten wir das niedrigere dafür erkaufen. Und R. Chanina, den die kaiserlichen Sch :rgen mit der Schriftrolle auf dem Schoße betrafen» und ihn in daS Pergament wickelten und den Flammen übergaben, bedeutete seiner trostlosen Tochteri Dein Jammern wäre berechtigt, wenn ich allein verbrannt würde; aber die Thora erleidet dieses Geschick mit mir; so ist zu hoffen, daß Er, der der Schmach seines Wortes gedenken wird, auch meiner gedenken wird. (Aboda sara 18.) i ■ Kann das völlige Aufgehen im Idealen, das völlige Durchdrungensein vom Idealen und das frmdige Ertragen aller seiner Folgen ergreifender ausgesprochen und betätigt werden?- Da im Talrm d, wie. wir gesehen, geistiges Vermögen aufs höchste geschätzt wird, so ist darin ein : sonderliche Achtung vor bloßem Geldbesitz liicht zu erwarten. Es möchte demnach überflüssig scheinen, dafür Belege zu erbringen. Aber angesichts der Schmähung, der jüdische Sinn sei von Haus aus nnr auf Geld gerichtet, will ich doch nicht unterlas [en zu zeigen, wie der Talmud, dieses vermeintliche Lehrbuch für alle erdenklichen Laster, sich über diejenigen äußert, die nur durch ihr Gold Etwas sind und sein wollen. Mit Unglimpf oder beißendem Spott werdest bie’ Priester und Richter :rwähnt, die durch Habsucht sich befleckt, oder durch ihr Geld ihre Stellung erlangt. (Sabbath 116. Joma 9 vgl. En Jakob.) R. Jmi wandte auf diejenigen, welch« ihre Würden mit Geld erkauften, das Schriftgebot! an: ' „Silberne und golden: Götter sollt ihr euch nicht machen." Ein anderer lehrte: Vor einem Gerichtsrate, der sein Amt nur dem Gelde verdankt, soll man nicht j ans» _ . i' ,.u