Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 23 (1903)
- Issue
- Heft 7-8 (Juli 1903)
- Date
- 1903-07-01
- Page
- Seite 176 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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176 Trägern der wahren i\ nd um unserer selbst, sonderr Der Haß hat verschiedene das Schwert zu vertilgen sein Name nicht mehr minderwärtig hin oder erlfl worden. So verschiedene sei es gelungen, das Go M. A! Wer nur Bemerkung ist und wie hat, denn stets hat sich die Waffe der Gewalt u oh die Waffe des Spottes und der Schmähung. /des Judentums erklärt Töchtern das Schönste reinen Religion gemacht hat, haßen uns die Völker, nicht um des Göttlichen willen, das in unserer Mitte lebt. Gestalten angenommen, entweder suchte man Israel durch und rief aus: Auf, lasset uns Israel vernichten, daß genannt werde, oder man stellte seine Lehre als falsch und arte die alte Offenbarung sei durch eine neue aufgehoben Gestalten aber auch der Haß angenommen habe, nienmls stesvolk zu vernichten. ent wenig unsere Geschichte kennt, weiß wie treffend diese sie selbst heute noch nichts von ihrer Wahrheit eingebüßt bewährt das Wort „kol keli juzar olajieli lo jizjoeh. Keine Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll ihr Ziel erreichen, gleichviel, ob nd Grausamkeit, ob die Waffe der List und Überredung, Aber gerade aus dieser Unsterblichkeit stch der Haß gegen unseren Glauben. Israel hat seinen und Edelste gegeben, M e n s ch l i ch k e i \ u n d Liebe, seine Töchter lohnen ihn Hamit, daß sie Menschlichkeit und Liebe ihm gegenüber verleugnen und erklären „Israel ist verworfen, Israel ist verflucht." Dies aber, m. A., bit’f uns nicht hindern festzuhalten an der hohen und heiligen Pflicht, die unsere Religion uns geboten hat mit den Worten „unesaticlio leor göjim“. „Du sollst zum Lichte für die Völker werden". Freilich müssen wir auch durch unser ganzes Leben, durch unser Tun und Lassen durch unsere Handlungen, durch Nächstenliebe mit Herz und Hand, beweisen, daß wir Träger einer reinen und erhabenen Religion sind. Schwer ist der Kampf, den wir heute noch zu führen haben, doch Trost,! Krqst und Stärke muß uns verleihen des Propheten Wort „kol keli juzar olajicjli lo jizloeli.“ Keine Waffe, geschmiedet gegen dich, wird ihr Ziel erreichen, Trost, Kraft und Stärke muß uns verleihen der Gedanke, daß wir an edlen Ästensch!en aller Nationen und Religionen tapfere Mitstreiter finden für unser Recht und daß jauch sie die Anschauung teilen, welche der jüdische Prophet in die Worte kleidet , wir alle haben nur einen Vater, ein Gott hat uns alle geschaffen," Trost, Kraft, und Stärke muß uns verleihen des Psalmssängers Wort, das wir heute gebetet haben:.» Io omus, ki echjeli.“ „Nicht wird der jüdische Stamm untergehenj sonoern fortleben und verkünden den Namen Gottes, ein Gedanke dem der grhßte das beharrlichste ^Solf deutsche Dichter zustimmt mit den Worten „die Juden sind der Erde, es ist, es war, es wird sein, um den Namen Gottes! da^ch alle Zeiten zu tragen." Und so flehe ich zu dir, 0 allgütiger Vater, verleih uns Kraft eingedenk zu bleiben der hohen!und erhabenen Pflicht, an die der Prophet uns mahnt mit den