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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1903-06-01 · Heft 6 (1.6.1903) · p. Seite 136

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
23 (1903)
Issue
Heft 6 (1.6.1903)
Date
1903-06-01
Page
Seite 136 (sequence 19)
Language
German
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136 Zuck tu im Leben auf Grmch ist, können wi r Moral hat sich auf der uatürlichen und danach neue Wer beide im Grunde das besserungen und Dank der Vertiefung bestehen. Zwar muss: wir sollen uns über Aber wir dürfen nich§t und von Innen oeri Natur über sie Herr innern Erkenntnis unh einanderwirkens t»or£) eine geläuterte Erkers Leben immer mehr. Erkenntnis, erhebt uä die moralische Erkeny stehenden für das der historischen Berga nung und f ü r jene Das alles sollen wir zu gleichzeitiger realer die feste Grundlage flächlichen, welche nicht rschei dieser Erklärung basieren zu lassen. Nur nach dem, was erstehen und fordern, was sein soll. Die jüdische der Welt verbreitet; die Schwachen existieren trotz des Gesetzes vahl — wir müssen also diese Tatsache in Rechnung ziehen te anstreben. Die Systeme von Darwin und Nietzsche, welche nicht beachten, können als allumfassende Systeme, ohne Vertrugen seitens des wirklichen Lebens, dem die Weltanschauung in sein Wesen und seine Erscheinungen entsprungen ist, nicht n wir uns nicht ganz dem Bestehenden, wie es ist, unterordnen; das Leben, wie es ist, erheben, es verändern und verbessern. außer Acht lassen, daß man das Bestehende nur von Außen Indern und verbessern kann. Wir sollen im Verhältnis zur n, indem wir uns von ihr beherrschen lassen. Zwischen unserer dem Leben soll immer ein Verhältnis des gegenseitigen Auschrden sein. Die Betrachtung des realen Lebens schafft in uns tnis und dann entwickelt die menschliche Erkenntnis dieses Die moralische Forderung, der Ausfluß der geläuterten über das, was ist und zeigt uns was sein soll. Das ist tnis, die uns die Kraft verleiht, zu kämpfen mit dem Bel, mit der Gegenwart für die Zukunft. Durch die Kenntnis igenheit kärnpfen wir gegen die eingeführte historische Ordi'n uns lebende Vorstellung, die wir zu verwirklichen streben, immer gedenken, denn nur das kann uns den richtigen Weg und idealer Tätigkeit vvrzeichnen. Die Erkenntnis dessen, ist :r wahren und tiefen Idealität, die gründlich von der oberjedem Angriff standhalten kann, zu unterscheiden ist. (Schluß folgt.) Ethische Eharakterbitder aus dem Talmud Bortrag I., gehalten im;t'asinosaale zu Mannheim auf Veranlassung des Vereins für jüdische (beschichte und Lite :t ecke lmache r, ratnr am 19. November 1*92 van Dr. M. Stadt- und Conserenz Rabbiner. n- (Fortsetzung.) Von einem anderen edlen Reichen, Eleasar aus Barthotha, wird erzählt, dgß sich die Armeufüriorger versteckteü, wenn sie ihn erblickten, weil er ihnen immer Alles gab, was er gerade hatte. Eines Tages begab sich Eleasar gerade auf den Markt, um die Aussteuer für seine Tochter einzukaufen. Die Armenfürsorger wurden seiner ansichtig un) verschwanden — er aber läuft ihnen nach, hält sie an, beschwört. sie, ihm zu sagen, um was sie sich bemühen. „Um die Aussteuer für zwei ^Waisenkinder", müssen sie ihm bekennen. Bei Gott! ruft er aus, sie gehen meiner

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