Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 23 (1903)
- Issue
- Heft 5 (1.5.1903)
- Date
- 1903-05-01
- Page
- Seite 102 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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102 des jüdischen Volkes zeugte Äußerung, Ä huldseligkait oder spricht (Denteronomi^i sunder, das er sy schworen hat. Kurzer willen." Den theologij die Auffassung Keßler weist für ihn, wie Volk des Offenbarung vor Christus erfließt denn unserem Prediger die lebhafte, überottes Huld gegenüber den Juden sei nicht erfolgt „umb irer man spricht umb ires hupschen hars wegen oder wie Moses m 7), das sy andere volcker furtreffend die wil sy die wenigsten geliebt hat, und das er sineu aid hielt, den er iren vätter gemb es geschach umb des versprochnen und geliebten Christus ch Gebildeten und dem, der in der Bibel zu Hause ist. bietet 's nichts Neues, aber die Tiefe, mit der er sie empfand, ber seine Zeit, wie stark das jüdische Volk, als das auserwählte isglaubens, in der theologischen Gedankenwelt fortlebte. AnteUektuel^e MervoMommnung und moralische Erkenntnis z>l die Alle stimmen mehr oder weniger nissen und Wissen ynd den eigentlichen Vervollkommnung bedeute. Wahrlich, die der Mensch in an sich sind noch einem solchen oderherrliches und an Gebäude ist eine v o sie bleiben all' die trockenes Skelett, in nisse und Lehren Menschen und seine ausfüllt und so zu sie von allen seinen sich kundgibt, — blei Phonograph, in den Von Josef Klausner. Aus dem Hebräischen übersevt von L Meise!s. Inm die Weisheit ruht nicht im Herzen des Bösen. (Weisheit Lalomos 4, 6). darin überein, daß jedem jungen Menschen, der in der Zukunft chirken will, in erster Reihe die Pflicht obliegt, sich in Kenntvervollkommnen. Jedoch nur Wenige machen sich das Wesen Grundzweck dieser Vervollkommnung klar. Alle meinen, daß Aneignung von vielen theoretischen und praktischen Kenntnissen es unterliegt keinem Zweifel, daß die theoretischen Kenntnisse, seiner Jugendzeit erwirbt, von großem Werte sind; aber dieselben kein ganzes Gebäude, sondern sie bilden erst das Material zu richtiger, sie sind die Basis, ans welcher im Laufe der Zeit ein allen Seiten ganzes Gebäude aufgeführt werden wird. Dieses llständige und umfassende Weltanschauung. Ohne ingeeigneten Kenntnisse und all das erworbene Wissen nur ein dem kein Leben vorhanden ist. Wenn die Menge der Kenntkeiner Weltanschauung werden, welche alle Gedanken des tiefsten Neigungen durchdringt, welche sein Herz und seine Sinne inner lebenden und wirkenden Kraft in seinem Innern wird, daß Werken hervorsticht und in allen seinen Worten und Neigungen der Besitzer derselben nur ein automatischer Apparat, nur ein man dies alles hineingesprochen und der das Gesprochene ohne zu ibt