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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1903-03-01 · Heft 3 (1.3.1903) · p. Seite 60

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
23 (1903)
Issue
Heft 3 (1.3.1903)
Date
1903-03-01
Page
Seite 60 (sequence 14)
Language
German
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60 so viele öffentliche Herr! :die Einri um in unsere Mitte die ö^ebe nichs hält, die Liebe, die uch. Meinungsverschiedenheiter, angreifend zu sein, nicht oder so denke, sondern ihm die Liepp, gehässig wütig und voll Erbarmen daß deine Geschöpfe leben edlenVereinen die Liebesir erke üben, ungen, sei mit dem engeren und wer Edlen, des Lebens Leiden zu lindern, und Lasten zu erleichtern und zu seinem ganzen Hause, ffi mit des isk tungen erstehen, sie alle sollen benutzt werden, untergehen zu lassen, die uns Alle zusammenhinaus^ilft über die Bergv und über die Klüfte von die uns lehrt, nicht fanatisch zu sein, nicht ,u sein, nicht zu verfolgen, ob der Andere so zu helfen in der Not und in seinem Leid und zu zeigen, daß Gott ein Vater aller Menschen ist, so daß dann der Psalmist Recht hat, wenn er sagt: Äie sich ein Vater über Kinder erbarmet, so werde ich mich eurer! erbarmen. Und nun lasset uns gemeinschaftlich beten. Allerbarmer! Ars der Tiüje unserer Seele flehen wir Alle dich an, schaue hernieder mit deinem liebevollen üaterauge und spende allen deine Gnade. Wo Kinder das Krankenlager des Vatrrs umstehen und zitternd für sein Leben zu dir rufen, wo an der kranken Mutter I «Seite tiefbewegt die betrübten Kinder dich perlangen, wo die von Sorgen gedrillte Gattin um ihres Gatten, ihres Ernährers, ihres einzigen Lebensfremdes, Leben bangt,' wo den schmerzerfüllten Gatten das Seufzen seines kranken, inniggelieb :en Weibes das Herz zerbricht, wo Geschwlister an des Bruders, an der Eichwester Krankenbette zagend weilen, wo ein Vater, eine Mutter sorgenvoll auf ihres gelitten Kindes glühende Wangen schauen, wo sie mit klopfendem Herzen t ie Schläc < seines jagenden Pulses zählen, wo ein Kranker seine matten Augen zu dir emporrichtet, wo man, o Allerbarmer, zu dir um Hilfe ruft um Erlösung und Genesung, da lasse d» den heilenden Sonnenstrahl deiner Gnade erwärmend, beleb'nd, stärk« nd eindringen; da gib deinen Boten, den Ärzten, Klarheit der Erkenntnis, Sicherheit im Können, da lasse deine Heilquellen fließen, deiner Kräuter Säfte, ixirier Erden Mächte Zusammenwirken, da zeige die Wahrheit deines trostreichen Wortes: „Und ich nehme hinweg jede Krankheit von dir, denn ich ^>in dein Arzt," da zeige die Wunder deiner schöpferischen Macht, die Liebe deines väterlichen Herzens. O, gehe nicht mit den Kranken ins Gericht, nicht mit denen, die sie umstehen, die für sie beten, las; alle ihre Fehler gesühnt sein, all ihr Sündigen von dir verziehen! denn du bist reich au Gnade, du willst nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre von feinem bösen Wandel und lebe. Du bist langdu verzeihest Schuld und erträgst die Sünde. Du willst, und niikt vorzeitig.dahinschwinden. Nimm dich insbesondere der Kranke» unserer Stadt, in unserer Gemeinde an, sei mit allen denen, die heilen wollen, h«lfen wollen; sei mit dem Vereine Oonrilrw eIiL80«lrm, mit allen seinen Mitglieds rn und g, denke ihnen ihr Wohltun zum Guten. Sei mit allen ei mit der Stadt u. allen ihren segenspenden Einrichtiieren Vaterlande und segne alle Bemühungen seiner res Wanderers Weh zu scheuchen, der Erden Qualen bauen. Sei mit unserem geliebten König und Königin, sei mit des Königs Tochter, sei mit

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