Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 23 (1903)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1903)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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12 sei r .Frish Plc. LX war und das )vas er selbst heute aNsieht, auseinander zu galten, u nicht nach dem Maßstake gemes Gegenwart aus eiuuehmen. Mit lichen Mangel an den Forschung^! punkte der Gegenwart ai s vieles der Zeit, die er beschreib!, ein ist und daß der sogenannte eher trübend und entstellend als der Geschichtsschreibung Ne Dicht > näher besehen, so muß man zu „Mein Christentum" eher mn tums", da wir es statt mit reine! zuverlässigen und darum angreifb . Unhistorisches bunt durch einander / Beispielen klipp und klar nach, schreibers oft mit dem Verteidig! neben dieser Harnack nich! güusti Poleinik und legt eine erstaunlich Zustände des Judentums im Zeit verkehrtes Geschichtsbild'ton den in den Evangelien zurück^nführen Blickes für das Lebendige nicht f phantastische Ausmalung i entstand! für das Lichtbild Jesu zu gewinr e Harnack's hervorzuheben:. “ „Die der über das Cermoniell seiner denken, den sie anrichten.mußten, gewohnt sind auf das Wort falsch beurteilten Phariscü r hätte sichtig mit eueren Wörter". Wi Lichte der Geschichtsforschung: Pharisäern beschwert, gelrüht, v gebracht durch tausend D nge, dic wie Barmherzigkeit und Gericht" zu einem Labyrint von Schluchte hatten." Herrn Harnack Fehlt sich leicht hatte verschaffen' föiuiei|t ^.zugängliche Forschungen ^u Rate Ist es dem» glaublich, daß einem [ du hie von der Höhe des erreichten Zieles herab dafür d. vergißt ganz, daß Wichtiges und Unwichtiges en werden darf, den wir vom Standpunkte der Recht hat Herr Di'. Beck es als einen wesent- Harnack's herauserkannt, daß er vom Standsür unwesentlich ansieht, »vas gerade im Lichte wirksames und bedeutungsvolles Elenient gewesen e Blick für da^ Lebendige" bei dem Historiker!lärend und ausbellend tvirkt und daß so an Stelle mg tritt. Wenn wir uns das Buch Harnack's beut Schlüsse gelangen, daß eigentlich der Titel tze gewesen wäre, als ..Das Wesen des Christengeschichtlicher Darstellung nur mit eitler sehr uneen Skizze zu thun haben, in der Historisches und geworfen ist. Herr Du. Beck lveist an einzelnen üe bei Harnack das Rickternmt des Geschichts« ngsanlt des Apologeten vertauscht wird. Aber - kennzeichnenden Art, führt er eine oft ungerechte! Gleichgültigkeit an den Tag, wenn es gilt die alter Jesu zu schildern, und entwirft ein geradezu Pharisäern, tvas freilich oft auf Uebertreibltngen ist, von denen sich Harnack trotz seines frischen cei zu machen verstand, aber auch manchmal durch n ist, lediglich nm einen recht dunkeln Hintergrund n. Man braucht nur von vielen die eine Aenßerung Pharisäer dachten fick) Gott als den Despoten, Hausordnung wacht", um an den Schaden zu gesprochen vor Studierenden der Universität, die s Meisters ztl scknvören, der sich die Worte der vor Augen halten sollen: ,.^hr Weisen seid vor- : .falsch sind beispielsweise folgende ltrteile im Tas religiöse Denken und Fühlen ist bei den rzerrt, unwirksam gemacht und um seinen Ernst sie auch für Religion halten und so wichtig nehmen oder: „Sie lebten nur in seinem Gesetze, das sie Irrwegen und heimlichen Ansgängen gewacht r der Einblick in die einschlägige Littertnr, den er , wenn er beispielsweise nur Schürer» ihm leicht gezogen hätte, die sein Urteil bald rectisiciert hätten, eseher wie Harnack, Hillel, der offizielle Führer des Fors