Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 23 (1903)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1903)
- Date
- 1903-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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8 Meber Gefeßesrettgio den Linzelnerr i Dr. :tuto Herrn Rabbiner durch sein früher verösputtlichte jüngst im Perlage bei S. Sehottlähder Seiten umfassendes Wert unter der Talmud im siebzehnten Iahrhnnder Schrift „Die Stimme des Herrn", jüdischen Litteratnr gehört. znm erscheint mit begleitender enthaltenen Angriffe gegfn den Talmud ins rechte Licht j, anerkannt, teils aber astch widerlegt werden. Die der Schrift Modenas von .Herrn Dr. des Jndividiums und Religion des gründlich dargelegt wirdi welche B Leben als Religion der Gemein! Talmud ein und wirft helle Streif des talmndischen Judentums und a Borschristen zum Ausdruck kommt. Es ist dies ein heuer wijft Religion des Judentums, der geei aufklärend und versöhnend zu w rken. Bräuchen und Gesetzen tils eine sr Bedürfnisse des Judividums hinan wir uns bei tieferem Ncjtchdenken und erläuternden Anmerkungen versehen^ welche die dort n in ihrer Medeytung für nd für die Gesamtheit. tern in Saar vorteilhaft ig weiteren Kreisen Perk ..Das Europäische Israel" bekannt, hat in Breslau ein dreihundert viernndvierzig t Titel „Der Kampf des Rabbiners gegen den " veröffentlicht, in ivelchem Leon de Modenas welche;u den interessantesten ßrscheinnngen der sten Male vollständig ins Deutsche übertragen neu indem dieselben teils übersetzten und erklärten?tern voranegeschickte Abbandlnhg über „^teligivn Volkes" gibt dem äußerst lehrreichem und an regendem Werke Auen ganz besonderen Wert, indem znm ersten! Mate klar und dentung, gerade die Gesetzecreligion im sozialen Haft bat. Er gebt dabei eingehend ans den ich'ter auf das Weicn und an!f die Bedeutung if bcn t^eist des Gesetzes, tvie er in den einzelnen ischaftlicher Standpunkt in der Behandlung der;iict ist, nach den verschiedensten Richtungen hin Die Religion, insofern sie in in ihren pale Macht ausgesaszt tvird^ die tuett aber die?geht, stellt auch Anforderungen an uns, denen u Interesse der Gesammtheit lji icht gut entziehen können. Freilich bedarf! es da eit er gewissenhaften, sorgsamen Dichtung, die Notwendiges vom Ueberflüsngen krem t, und Spreu nicht mit Korn verwechselt. Wir wollen nun aus Einzelnes aus dr sem vom Ernste wissenschafrlicher Forschung getragenen Werke hier galjtz bcsondeis Hinweisen, was geeignet ist; auf den Bekenner unserer erhabenen lichtvollen Religion zu tvirkcn. Hauptsächlich ustiß stets der Zweck ins Auge gefaßt 'werden-, soll und bleibt es besonders für zweigten Entwicklung der lernen, was nur für den Standpunkt muß stets feTgehalten des Wertes oder. Unwertes des der tim!) die Erfüllung der Borschriften erreicht werden aien ziemlich gleichgiltig den Gang der weikvereinzelnen ^Vorschriften ans dem einfachen B^belworte kennen zu wissenschaftlichen Theologen von Belang sein kann. Als fester werden und dies allein kann nur ^ei der Beurteilung Gesetzes maßgebend sein und, bleiben, inwiefern