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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1894-07-01 · Heft 7 (1.7.1894) · p. Seite 151

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
14 (1894)
Issue
Heft 7 (1.7.1894)
Date
1894-07-01
Page
Seite 151 (sequence 7)
Language
German
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151 -lenonnnenheit für Spinoza gehört zu den Eigentümlichkeiten, denen die letzten paar Generationen gerade in Deutschland im Bereich der Unwersitätsphilvsophie verfallen und. Die studirende Jugend macht sich um so schwerer von diesem eingeimpsten Vorurteil los, als die Judenreclame stets bei der Hand ist, mit gewohnter Dreistigicit ihren einst ausgestoßeuen Stammesgenossen nunuiehr als Borschub für den 'Huhm und die Herrlichkeit des auserwählten Volkes zu verwerten. Seit einem Jahrhundert hat offenbar das Aufkommen der Juden sowie deren grade nicht bewbeidene Propaganda für alles, was ihrem Stamm angehört, den größten Anteil daran, daß Spinoza mehr in deu Vordergrund getreten ist. Der Mangel an Uriei| bei Prvsessorphilvsophircrn, wie Schelling und Hegel, hat dabei das Seinige getban. Auch die heutigen Juden suchen in ihm nur ihre Religion wieder, die aber einen philosophischen Anstrich haben soll. Nach Allem, was die -Juden und die deutschen Universitäten über Spinoza in Umlauf gebracht haben, mußte es in den letzten Jahrzehnten für jeden, der sich noch nicht vollständig von dem Einfluß beider Elemente emaneipirt hatte, unmöglich sein, für die geschichtliche Würdigung des Jndenphilosophen das richtige Maß zn treffen.... Spinoza enltiviren, — das wollen diese Leutchen heute sich als Freisinn angerechnet sehen". Dieser Juden vlnlosoph ist natürlich auch mit allen Erbfehlern des „Jndengeistes" belastet. „Was man die Philosophie Spinozas nennt, ist im Grunde nur Religion und sogar von Ün'eieH jüdischer Artung," welche in Spinoza zu suchen, nebenbei den siirwitzigen Juden soeben als himmelschreiendes Verbrechen ungerechnet wurde. Der theol.-pol. Xrattat „spiegelt im Inhalt stark die Züge der jüdischen Theokratie wieder." Ja, die „Ethik" „zeigt noch mehr, wie dem Juden die Religion alles war und wie das,- irn? er sich als Moral dachte, nur eine Art war, mit dem eigenen Ich im alles nbsobirenden und auszehrenden Gottesgedanken eine Art Gemütsruhe zu studen... Er denkt sich auch die Natur in jüdischem Lichte; er läßt sie in der einzigen Substanz d. h. in jenem monokratischen Etwas aufgehen. „Wenn irgend etwas, so haben die Vorstellungen Spinozas über Welt und Sein bewiesen, wie zäh im Juden die angestammte religiöse Auschauungsart wurzelt." Herr Dühring stndet auch leicht die „moralischen Klippen" heraus, „an die Spinozas jpeculatives Fahrzeug stieß, weil der Eompaß jüdische Moral hier schlecht orientirte. Die Abneigung gegen das Mitleid schmeckt etwas nach jener Herzenshärtigkeit, gegen die schon Ehristus als gegen eine Grundeigenschaft der Juden ausgetreten war." Wer sollte in Spinozas „eSvistischem Gesamtcharakter das Spiegelbild der uralten und immer in neuen Formen hervortretenden jüdisches Machtanbetung und Begehrlichkeit nach Macht verkennen! Der Spinozismus ist überhaupt nicht wissenschaftlich. (S. ol). „Diese unschöne Gliederpuppenmanier der Darstellung und diese abrupten Rubriken mathematischer Art, in ungründlicher Form und. an einem ungeeigneten Stoff, sind vollgültige Zeugnisse für den Mangel nicht blos der tieferen logischen Fähigkeiten, sondern auch des ästethischen Sinnes." Ebensowenig hat Spinoza positive, wissenschaftliche Leistun-

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