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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1890-07-01 · Heft 7 (1.7.1890) · p. Seite 148

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
10 (1890)
Issue
Heft 7 (1.7.1890)
Date
1890-07-01
Page
Seite 148 (sequence 4)
Language
German
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148 als schmachvoll an die fabelhasjt, sucht nicht nur uno seiner Leben des Ehre seiner n denen zu, machen, „der treten hat, ode den Tag legte, Gemeinschaft i halb desselben Vorstellungen gesprochen, das gleichen Besch Kin ), Kin > et tg weldie iie I« zurück, denn diese Art der. litterarischen Kampfführung erinnere :et Ueberlieferungen finsterer Zeiten, da man die furchtbare Rachmit dem Leben des Feindes, sondern auch an dem seines Vaters »er stillte. Heilig wie das graue Haupt des Vaters, teuer wie das >e<> ist jedem fühlenden Menschen die Würde seines Glaubens, die liösen Genossenschaft. „Nicht ein einziger Jude", so ruft Rießer den Juden Angriffe auf christliche Institutionen zum Vorwurfe . sittlichen und rechtlichen Interessen seiner Glaubensgenossen verter auch nur das mindeste Gefühl für dieselben hegte und an lein einziger, der nicht vorher durch die Lossagung von der religiösen :s Judentums die moralischen Forderungen seiner Stellung innerab geschüttelt hätte, hat je ein Wort des Spottes gegen christliche i »der Gebräuche laut werden lassen". Und was Rießer damals gilt unvermindert auch in unseren Tagen, in denen der Haß die ' Mgen und Anklagen gegen uns erhoben hat. (Schluß folgt). iu ibi Im Jahr die Ältesten Kjn Rabbiners Dr. Gemeindegenos legten ihr seit Gin HatbjaHrHunder't in der israelitischen leligionsgemeinde zu Dresden. Erlebtes nud Erlesenes von Emil Lehmann. wie er erfahret, Statuten entworfen hatte, um deren Mitteilung und berief zehn Notabeln der Gemeinde: Dr. Beer, Levi Wallerstein, Elias Collin, Samuel Collin, Philipp Elimeyer, Moritz Elimeyer, Wolf Simon Levi, Josua Schie, Jontua Bondi Ludwig Wolf ein. Diese wählten einstweilen bis Michaelis 1837 zu provisorisch, n Ersatzmann Leai Der Rrt sie erklärten ihm Gemeinde feiet Diese fand am intermistischen (Fortsetzung^. Nachdruck verboten. 1837 forderte der Rat auf Veranlassung der Kreisdirektion iyi Samuel und Mendel Schie auf, unter Zuziehung des Oberrankel und nach Beratung mit einsichtsvollen und rechtlichen eff, Vorschläge zu einer neuen Verfassung einzureichen. Die Ältesten 23 Jahren bekleidetes Amt nieder, der Rat bat Dr. Frankel, der, Vorstehern Dr. Beer, Elias Collin, Philipp Elimeyer, zun« Wallcrstein. wollte sie zwar nicht eher entlassen, bis das Statut fertig sei, aber, daß sie, weil obrigkeitlich ernannt, ohne Ansehen in der und verlangten eine Wahl durch die 104 Hausväter der Gemeinde. 11. Januar 1838 im Rathaus statt, indem 86 Abstimmende zu festesten - Amtsverwesern Dr. Beer, Levi Wallerstein, Wolf Simon Levi uni zum Ersatzmann Elias Collin erwählten. Bereits im Juli 1837 hatte Dr. Fra,k:l seinen „Entwurf einer künftigen Gemeinde-Ordnung für die Israeliten zu, Dresden" in 115 Paragraphen mit ausführlichem Vorwort dem Rat überreicht. Er bat, die Ordnung der Gemeinde nicht aufzudrängen, sei zwar Jedermann eingeladen worden, ihm Materialien zu liefern, er wünsche aber, daß die wichtigsten Punkte wenigstens von mehreren würdigen Gemeindet^4gliebertt getyrjift und deren Meinung berücksichtigt werde. Er bezeichnete die

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