Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 10 (1890)
- Issue
- Heft 6 (1.6.1890)
- Date
- 1890-06-01
- Page
- Seite 136 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2969669-2969933-2969940--2933-2976615- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
z»n Mitte zu treten aufzurichten." ich höre ihn, bin Er führst I. wenn auch IIer giebt linder Zeit). Einen Wintersheiin ii Sachsen keine und die Verbess Dresden." Aufs 200 Thlr. zur Die in beruht auf dem lithographiertes für Viele" auf verwiesen, kam Jahrzehnte, bis — 136 — und Euren gebeugten Sinn mit dem Tröste der Gottesergebung Der Redner sprach über den Text Pf. 91,15; Er ruft mich an n mit ihm in der Not, ich rette ihn und bringe ihn zu Ehren, e ihn in den beiden Teilen aus: Gott ist mit uns in der Not: »Unrecht sich verletzende Verkennung gesellt (äls „Fremdlinge"), hierfür manche Anzeichen kund (in Geschichte, Glauben, Stimme Ee rost fand die Gemeinde 1846in der vom Kultusminister von der zweiten Kammer abgegebenen Erklärung: „er kenne in meinde von 700 bis 800 Seelen, welche so viel für den Kultus erung des Unterrichts leiste, als die israelitische Gemeinde zu sein Fürwort erhielt dieselbe einen weiteren Staatszuschuß von Erhaltung ihrer Gemeindeschule.l) ere Einrichtung der israelitischen Religionsgemeinde Dresden Statut vom 28. Dezember 1852. Seit im November 1830 ein „Sendschreiben an die hiesigen Israeliten", unterzeichnet „Einer den „Druck und die Schädlichkeit unsrer Gemeindeverwaltung" die Verfassungsfrage in Fluß, es dauerte aber länger als zwei zu ihrer Erledigung.2) Fortsetzung folgt. Aus gegenwärtigen und vergangenen Tagen von Ghristen über Juden und Judentum. Herr Di . Carl Schwarz, Oberkonsistorialrat und Oberhofprediger in Gotha, schreibt in seiner Vorträgen über „das Zehngebot," welches am Wochenfeste in allen Synagogm vorgelesen wird, „Predigten aus der Gegenwart" Band HI S. 185 folgerte beachtenswerte Worte: „Das erste Gebot lautet: „Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Egyptenlard und aus dem Diensthause geführt habe", so beginnt das Gebot und fährt dann! fort: „Du sollst keine andern Götter haben vor niir." Wir werden hier sogleich hineingeführt »litten in die Welt des alten Bundes, in den jüdischen Glauben, in den jüdischen Jehovahdienst. Er ist der Eine, der einzig Wahre, der einzig Mächtige, der einzig Lebendige, er ist der Herr und Gott nnter den Götzen, den ohnmächtigen Schein- und Lügengöttern. Und er ist der Gott des einen) des auserwühlten Volkes; er ist mit der Geschichte dieses Volkes unauflöslich vei flochten, er hat es schon in seinen Stammvätern erkoren und aus dem Diensthan e Egyptens geführt, er will es schützen gegen alle Unterdrücker mit se nein gewaltigen Arme. Das will er thii», so es ihm anhängt und seine Gebme hält. Und all diese Gebote gipfeln in dem Einen: „Du sollst keine fremden Götter haben neben mir!" *) Dr. gmnfcl; Di* *. Bernhard Beer S. 124. *) Mein:kAus alten Akten. Bilder aus der Entstehungsgeschichte der isr. Rel. Gem. zu Dresden. Dwsden, Carl Tittmann, 1866. 3: 62. — Dresdner Ratsakten 42, 157 und 42 196.