Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 10 (1890)
- Issue
- Heft 5 (1.5.1890)
- Date
- 1890-05-01
- Page
- Seite 114 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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114 Sei mir den von der Regi wodurch also folgenden 'Zei Rufe nicht en somehr sind Regierung d anderen Länd^ Israelit nach ein schönes gezeigt? Frö Regierung r daher, nicht aller wahrhaft strengung bedacht sind." Nun ii6er 10,0003^1 Bau der ' "" Ihrem edlen durch einen von Lindenau Sorgfalt leitest, den Herzen ' Denkmal der Da da die Vorsteher von Rothschild wohlgesinnten dringendsten nicht am Es sei aber lassen, Hochfste können. I Daran :rung die Aufforderung, ein öffentliches Gotteshaus zu erbauen, das Bestehen einer israelitischen Gemeinde in Sachsen für die .en von der Regierung sanktionirt wird, da sollten wir diesem tsprechen und nicht mit Schnelligkeit Hand ans Werk legen? Um- >ir dies zu thun verpflichtet, da der wohlwollende Sinn der hohen »obei nicht zu verkennen ist. Selbige verlangt nicht etwa, wie in wn, eigenmächtige Abänderungen im Kultus, sondern will, daß der der Väter Weise ferner seine Andacht fromm verrichte. Welch eispiel wird da nicht nnscrn Glaubensbrüdern in anderen Staaten nimigkeit üben, ohne voreilige Neuerungen und doch im Sinne der zum Wohlgefallen unserer christlichen Mitbürger! Wir glaubten _■ in unserem, sondern im Interesse des wahren Judentums und frommen Israeliten zu handeln, wenn wir, trotz der großen An- Bau begonnen haben, und auf dessen Weiterbeförderung wird hiesige thätig> schätzbare israelitische nannten Nr. 1 zu ergebenst Diener. Selbstpe Der aus eigener Das beschieden, west formellen Gemeindebehö Ce Kr erzählt, daß zu den Baukosten von mehr als 22,000 Thlr. r. fehlen und gebeten, „ hochfreiherrliche Gnaden wollen den begonnenen n Synagoge durch einen geeigneten Vorschuß oder auf sonstige, Sinne angemessene Weise fordern helfen, bezw. die erbetene Summe )er (ihm vom Bundestag .in Frankfurt her bekannten) Minister oder von Carlowitz, welche die Angelegenheiten mit väterlichster , zukommen lassen, und, damit diesen eine große Freude bereiten, in r Gemeinde und ihrer Nachkommen aber sich ein unvergeßliches Liebe und Verehrung setzen." s Schreiben ohne Antwort blieb, richteten am 30. Januar 1839, der israelitischen Gemeinde ein nochmaliges Bittgesuch an Herrn , sie teilten mit, daß inzwischen noch einige Tausend Thaler von Mitgliedern unserer Gemeinde eingegangen sind, um vorläufig die Bedürfnisse des Baues davon zu bestreiten, zum Beweis, daß es ' £ii Willen gebricht, die gute Sache nach Kräften zu unterstützen, viel erforderlich, und man wolle sich die Ehre nicht rauben iherrliche Gnaden als edlen Förderer des Baues nennen zu falls werde einer wohlwollenden Erwiderung entgegengesehcn. ging folgender Brief ein: Die Herren M. A. Rothschild und Söhne beehren sich auf das Schreiben vom 30. Januar dem wohllöblichen Vorstand der n Gemeinde zu Dresden zu dem in obenerwähntem Briefe ge- Zweck durch den Eilwagen 25 Thlr. in einer Rolle gez. I. G. übersenden. Sie wünschen deren besten Empfang und verbleiben des wohllöblichen israelitischen Geineindevorstaubes ergebenste Frankfurt a. M., 7. Febr. 1839?' noch rständlich wurden diese 25 Thlr. sofort zurückgeschickt. ineinde erwuchs auch aus dieser Erfahrung die Lehre, daß sie rast weiter bauen müsse. .VI tiwtcha Iniuliwim! Ministerium hatte das Darlehnsgesuch (20. August 1838) abfällig das Gemeindestatut noch nicht fertig sei und es deshalb an der Mage für Eingehung von Gemeindeverbindlichkeiten durch. die rbett fehle- Dagegen wolle man ein Darlehn gewähren, wenn sich