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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1890-05-01 · Heft 5 (1.5.1890) · p. Seite 104

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
10 (1890)
Issue
Heft 5 (1.5.1890)
Date
1890-05-01
Page
Seite 104 (sequence 8)
Language
German
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halten wir fest, keine Judcndebattfl wort darauf, we> zu. dem wir uns das geistige Leben Wege in weitere — 104- — isias unentbehrlich. Wir hätten längst keine Judenfrage und ll in Deutschland und wenn auch, immer die richtige einmütige Antn die deutsche Judenheit auf dem Standpunkte stehen würde, bekennen und auf dem wir ausharre» wollen. Pflegen wir uiiseres Vereines bahne», wir für unsere Bestrebungen die Kreise und der Erfolg und der Segen werden nicht ausbleiben! Gin Kclwzahrtzundert in der israelitischen r^l'igionsgemeinde zu Dresden. Erlebtes und Erlesenes von Emil Lehmann. 11 nd Dieser R« l 12. Oktober 183h der Religionsaus Lehmann, Dr. SBt Vorstellung. Sie v. Lindenau übeir „Einer dqr Cultuswesen für hindern mußte, in vielfacher Hin zum Teil auf Ko 1 vernahmen daher des hochgeneigtest künftige Organisalti! haltene Bestimmun vereinigen seien. Zn Behörde nun aus meindemitgliedern Glaubensgenossen obwohl der Anza fl Verhältnissen lebfn gemeinsamen Got genommene Sun ständigem Gutach^l einfachste Weise Sollte die Gemfi so müsse, da das um unentgeltliche Als solche Ansgang der Br i der an der kleine i (Forlsctzungl. Nachdruck verboten, igionsansschuß war in Folge einer Ministerialverordnnng vom als Beirat der Acltesten gewählt worden. Die Aeltesten und chuß, letzterer bestehend ans den Mitgliedern Israel Herz, Lazarus er und Philipp Elinieyer, genehmigten die. von Dr. Beer verfaßte wurde durch eine Deputation im März dem Cultusminister reicht.. Es heißt darin: wesentlichsten Uebelstände, der jede verbesserte Einrichtung im die gesamte hiesige israelitische Gemeinde seither notwendig verüberhaupt auf die moralische und sociale Bildung derselben icht nachteilig einwirkte, war deren Zersplitterung in mehrere eil von Privaten erhaltene Synagogen. Mit freudiger Teilnahme alle wohlgesinnten Mitglieder der gedachten Gemeinde die in § 14 uns zur Begutachtung mitgeteilten Entwurfs einer Verordnung, die L ':oit des israelitischen Cultus und Schulunterrichts betreffend, entg, daß sämtliche Mitglieder der Gemeinde in Einer Synagoge zu r baldigen Verwirklichung dieses längst gehegten undvon der höchsten gesprochenen Wunsches bildete sich jetzt ein aus mehreren Gezusamniengesetztes Camitö, welches die hiesigen israelitischen zur Teilnahme daran aufforderte. Es hat sich hiermit bei unserer, nach sehr kleinen und auch größtenteils noch in sehr bedrängten iden Gemeinde ein so reges Interesse für die Errichtung eines eshauses gezeigt, daß die als Erforderniß hierzu vorläufig mime von 10000 Thlr. fast ganz gedeckt ist." Nach sachveren koste aber der äußere und innere Ausbau eines auf die stilzurichtenden angeniessenen Bethauses wenigstens 14000 Thlr. inde hierzu noch de». Grund und Boden ankaufen müssen, ihre Mittel übersteige, der Bau unterbleiben. Daher die Bitte Ueberlassung eines Bauplatzes. wurden beispielsweise genannt: der auf dem Antonsplatz, am tegasse (jetziges Gewerbemuseum), der Platz am Hofopernhaus, Schießgaffe unweit der katholischen Kapelle.

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