Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 6 (1886)
- Issue
- Heft 9 (1.9.1886)
- Date
- 1886-09-01
- Page
- Seite 206 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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0 Ihre Mittheilung über Vorstände im Churfürstenthum ichtig aber die Frage, die Fässel an mich richten. Ihre Ihnen danke, sagt von dem G /, und ich glaube, daß er in Fo ne ich das Judenthum erhalt »eisen; vielmehr soll durch de Miste das Judentum fortgebil Hinsicht: die Gegenwart mahr bleiben — gezwungen sein die Schuld, haben den Abfall sondern nur aus seinen Briefs Auftreten in Breslau hat Was seine wissenschaftliche Kenner des Talniud und der "se besitzen soll und wird a Bes ich auf Ihre Anfrage zu erwih rpeiner wahren Hochachtung Dresden, 21. April 1 Meine Empfehlung n< Nähme, Ihrer Frau Gemahliü — 206 — die wiederaufgenommene Sitzung der Rabbinats- Hesse» ist allerdings sehr interessant; nicht minder 'ie bei dieser Gelegenheit hinsichtlich des Rabbiners schöne Einleitungsrede, für deren Mittheilung ich eiste, welcher unter den dortigen Israeliten herrscht: siel einen treuen Pfleger finden wird. Fasse! will ’ en wissen, ohne jedoch jeden Fortschritt von sich zu n Fortschritt die Erhaltung bewerkstelligt, soll im det werde«. Der Stillstand ist schädlich in jeder t, und die Zukunft wird — wenn wir jetzt stehen einen Sprung zu thun: und wir tragen dann veranlaßt. Ich kenne nicht Fasset persönlich, r an mich und aus Berichten über ihn: sein letztes i als einen wahrhaften Ehrenmann gezeigt. — ähigung anbelangt so ist er ein ausgezeichneter Decisoreu'), so wie er auch schöne weltliche Kenntilich sein Rednertalent gerühmt. — Dieses ist, was dern weiß, und habe ich nur noch die Versicherung hinzuzufügen, mit der ich verharre Ew. Hochwürden 846 ergebener Frankel, aufrichtigem Dank für die zuvorkommende Aufil,n ebst Die Mniversttät Kasel (1584) über den Talmud. Ambrosius Froben in verboten war und die christlichei l so ersuchte er um Erlaubnis, Bon A. Löwit. Basel unternahm es, 1579 eine neue Druckausgabe des Talmud zu veranstalten. Da den Juden der Eintritt in die Stadt Druckerlehrlinge zu dieser Aufgabe ungeeignet waren, einen Juden aufnehmen und bei sich beherbergen zu dürfen. Allein Kaiser Riidolf H. auf Antrieb der Jesuiten untersagte den Druck überhaupt, „dieses gotteslästerlichen Buches." In Folge dessen sah die Baseler Universität sich veranlaßt, folgendes Gutachten der kaiserl. Majestät zu unterbreiten: feie: D: „Im Talmud griffen; Fehler Kirchenvätern, vor, die doch gei Dennoch gelangt Frö des Inquisitors I)r. Marcus stücke vollbracht hat. n nützliche, herrliche und woldienstliche Lehren behnd Jrrtümer kämen auch in den Evangelien und rtullian, Augustin und anderen alten Schriftstellern Druckt würden." 2) bcn erst 1558 an's Ziel und erst als die Zensur Marius ihre seitdem berühmt gewordenen Kunst- *) Baal schass uposki *) B. Streuber, Beitr,i, vaterländischen Geschichte. Basel, m.;e zur Baseler Buchdruckergeschichte in den Beiträgen zur Bd. IH. 1876 S. 83 ff.