Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 20 (1900)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1900)
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2969669-2969879-2969881--5890-2975209- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
schast und Unfreiheit zr an- „las, was ihm erreichbar war, Schxäkhs dreißigjährigen Krieges liche Bücher und ins Deutsche übersetzte frai Eine solche gei erdulden hatten, regten ihn,mächtig znm Denken und Futschen Es erklärt sich csus ihr der Umstano, daß ex in unstillbarem WissestWiebe Blnmauers träwestie 1'tige R'egsanlkeit 'des der ein klllger Ät'änn vnr, ans die Dauer '^endlich doch dazu Ijerbri, den Jungen sticht nur im H ' sondern auch in Sprachen und Realwissenschaften zu Die Wahl des Jakob' selbst nicht weniger litt ' ' „tzs chat etwas Knaben nicht er Lehrers rvar eine höchst vortrüsfliche. Sie fiel ans beitjjmigen ^achs, der selbst noch im Werden hegrissen, sich nach dem .frischen Quell der deutschen Llildnng ljnise - te!. Er gewann den er 'wirkte and) mildern Weltgeschichte, Schillers Geschichte des rte Äneis, Schuberts Geschichte, geschieht-, zösische Aphorismen." (Klaar HZXI.) konnte denn doch den: l Vater, tgehen und so ließ dieset sich chräischen und in der Religion, unterrichten. - i aber ideal veranlagt wßr und größten/und segensreichsten-Minsluß ailf den. jungen Borne, ) ans die in ahm .ieimenbejSBerbiiteuuig, unter rvelcher er jungen Menschen zic danken, den kaum den Jüngl und den kleinen Schüld, die, 'in ansrvühlend'e Zustände hineiuversetzt, ihre sittliche Empfindung zu retten i verslichten Und; nutur.ter in der Selbstverleugnung einander überboten." Dies zeigt folgender interessante kleine .Vorfall: Von zwei Bettellknaben angesprochen, giebt der kleine Börne den: christlichen den Vorzug und das gejrninschte.Almosen. Der Lehrer fragt warum,. und der Knabe antwortete: „Haben chir gestern. niclch in dm Sprüchen. Salomouis gelesen!:- Du sollst glühende Kohlen ans das Haupts Deines Feindes sancmeln?" — Sachs aber- Rührendes", führt Klaar zutreffend ans, „sich diese ^beiden ngsjahren entwachsenen Lehrer läßt in seiner Gewissenhaftigkeit diese irrtürnlichen Voraussetzung beruhe, daß-die ^hristen'Heinde der- Juden seien. egnng nicht gelten, rveil sie.ans bev schönes Empfinden in 'beiddn Herzen!; Aber auch Wahrlich, welch welche Demütigllngen! Unter ihrer Last gaben ans die Dauer nicht gedeihen. - - Und er in Frankfurt, „-in der Gasse" leben mußt ihn, als ,sich der Vater, in richtiger Würdigung dieses Feuergeistes endlich doch entschloß, ihn studieren zu lassen und ihn nach knrMn, Unterricht in Frankfurt durch den Ghmnasialrektor Masche, nach Gießen in die. mit ' einer Pension verbimdtne Lehranstalt des Professor Hetze! daselbst fdjicfte.' —• 9hinmetjir hatte endlich ein ^düsterte Seele beschienen. konnte' der junge Bistme trotz! seiner nnge)vöhlichen Geisteser litt unter ihnen grenzenlos solange Welches Glück war es! daher-, für Sonnenstrahl Börnes ve