Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 17 (1897)
- Issue
- Heft 12 (1.12.1897)
- Date
- 1897-12-01
- Page
- Seite 277 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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.1 i'j. m-mmwwmmsmmm — 277 — Und wenn wir beide Wahrheit, Liebe, Der Demut und der Sanftmut Triebe? Tiefernste, laut're Herzenszucht, Ein Leben, reich an Wohlthunsfrucht Mit Treue predigen, so thut Der Eine wie der And're Das Im gleichen Augenmerke, was Den Herzen heilsam ist und gut, Und alle wirklich redlich Frommen — Sie müssen einst Zusammenkommen. Genug. Nehmt einsichtsvoll vorlieb Mit dem, was ich in Eile schrieb! Komm ich nach X. bald, so bringe Ich mit die Lieder, die ich singe. Lebt wohl! Laßt uns in Frieden geh'n Den fernen Weg! Auf Wiederseh'n! Wonatsschau. Jüngst haben Vorstand und Repräsentanz der jüdischen Gemeinde in Kerlin beschlossen, den Jahresbeitrag zum Deutsch-Israelitischen Gemeindebund, in Anbetracht von dessen gemeinnützigem Wirken um die Sache der deutschen Judenheit, von 600 auf 2000 Mark zu erhöhen. Es wäre zu wünschen, daß andere Gemeinden diesem löblichen Beispiele im Verhältnisse ihrer Mittel Nachfolge gäben, und daß diejenigen Gemeinden, die dem Bunde noch nicht angehören, ihm nunmehr ihre moralische umd materielle Unterstützung widmeten. Die schon durch die Statuten des D. I. G. B. gewährleistete völlige Parteilosigkeit desselben in allen kultuellen und rituellen Rücksichten wird durch die Thatsache erhärtet, daß auch die altberühmte konservative Gemeinde Halberstadt sich jetzt bewogen gefunden hat, dem Bunde beizutreten. — Jüngst verschickte das Bureau des Deutsch-Israelischen Gemeindebundes an sämtliche Vorstände jüdischer Gemeinden Frageblätter für die 13. Auflage des im April künftigen Jahres erscheinenden „Statistischen Jahrbuchs für 1898." Auf Wunsch bewährter Mitarbeiter haben folgende Fragen zum ersten Male Aufnahme gefunden: Welche Gemeindebeamten sind definitiv angestellt? Wie hoch beläuft sich Ihr Gemeindeetat in Einahme und Ausgabe? Welcher Betrag kommt jährlich im Durchschnitt durch indirecte Gemeindesteuern ein? Wenn auf diese Fragen eine ausreichende Zahl von Antworten eingehen, so ist zu erwarten, daß die Neuauflage ein interessantes Bild von der Lage des