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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1897-10-01 · Heft 10 (1.10.1897) · p. Seite 220

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
17 (1897)
Issue
Heft 10 (1.10.1897)
Date
1897-10-01
Page
Seite 220 (sequence 4)
Language
German
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220 , ~ - i -7 - -r; ■■ - -tr^;s' .. entgegengebrachte Teilnahme, worauf, nachdem Herr Dr- Mandelstamm dem Präsidium den Dank der Versammlung aussprach, dieselbe geschlossen wurde. Wir schließen diesen Bericht mit dem Wunsche, daß berufene Männer an den hohen Festen durch ihre Vorträge Gelegenheit nehmen mögen, unsere Glaubens- und Gesinnungsgenossen über die Zionistische Bewegung anfzuklären und sie von jedwedem Anschlüsse an dieselbe abzuhalten. Yede des methodistischen Predigers Dr. Thompson bei der Grundsteinlegung des Tabernakels der ersten Synagoge in Buenos Aires, gehalten am 27. Juni 1897. Es freut mich, hier in dieser Versammlung aus der vollsten Überzeugung wiederholen zu können, was ich seit einigen Jahren schon meinen Glaubensgenossen aussprach, daß die menschliche Rasse mit den Kindern Israels eine Schuldverpflichtung eingegangen hat, die sie niemals oder nur mit Mühe begleichen kann. Zu meinem Schnierze muß ich gestehen, daß diese Schuld heute vergessen, ja schlimmer als vergessen, mit verbrecherischer Undankbarkeit bezahlt wurde, als Folge der gotteslästerlichen und hartnäckigen Anmaßung der Menschen, sich Urteile herauszunehmen, die nur dem ewigen und allmächtigen Richter geziemen. Abraham! Israel! Zwei Namen, die sich derart aus der Genealogie der Menschheit hervorheben, daß der Forscher, wohin er auch in den letzten dreißig Jahrhunderten der Weltgeschichte seinen Blick werfen mag, sie unmöglich übergehen kann. Vom Ganges an bis zu den Säulen des Herkules, von New-Iork bis San Francisco, von den Eisregionen bis zum Äquator, in allen jenen Regionen Afrikas, die eine ehrenvolle Seite in das Gesetzbuch geschrieben haben — überall wo ein civilisiertes oder nur halb civilisiertes Volk anzutreffen ist, finden wir den Namen Abraham als den meist gekannten und mehr noch verehrt, als irgend ein anderes wirklich menschliches Wesen. Wer könnte sich schmeicheln, eine so große Nachkommenschaft aufzuweisen, welche in der Literatur, in den Wissenschaften und in der Philosophie in gleichem Maße sich auszeichnen und ausgezeichnet haben? Es ist eine Thatsache, die auch nicht den geringsten Vergleich mit den Annalen unserer Rasse verträgt, sie ist bewunderungswürdig oder vielmehr übernatürlich, wenn wir bedenken, wie dieser Mann sowohl physisch wie geistig gesegnet war. Aber es hat Gott gefallen, unter den Enkeln Abrahams einen auszuwählen, der in direkter Nachkommenschaft der Träger und Erbe der Ehren der Familie werden sollte; und damit seine Vorherrschaft von Allen anerkannt werde, verlieh er ihm ausdrücklich den neuen und glorreichen Namen Jsh-ra-el was den „Fürsten

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