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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1895-05-01 · Heft 5 (1.5.1895) · p. Seite 118

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
15 (1895)
Issue
Heft 5 (1.5.1895)
Date
1895-05-01
Page
Seite 118 (sequence 22)
Language
German
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118 — Harnais den Degen seines Vaters", „Ein Fest im Jahre 1776", „Daubenton in seinem Laboratorium", „Lacepöde, die Geschichte der Fische schreibend",,, Der Schuhflicker und der Bankier", „Die schöne Krämerin". Seine „dramatische Nachmittagsvorstellung" und seine „Schachspieler" wurden mit einer Medaille dritter Klasse ausgezeichnet. Für seine Bilder „Nach der Einnahme" und „Der Bericht an den General" erhielt er auf der Ausstellung von 1889 eine silberne Medaille. Bereits im Jahre 1870 hatte der Künstler das Kreuz der Ehrenlegion erhalten. Fichel gehörte zu den wenigen französischen Künstlern, die auch nach dem deutsch-französischen Kriege hin und wider deutsche Ausstellungen beschickten. — In Brüssel ist Herr Jules Erlanger, ein Bruder Michel Erlangers gestorben. Als Musiker hat er Kompositonen geschaffen, die in der französischen Synagoge Eingang gefunden haben. — Herr Dr. med. Sigmund Asch in Breslau, ein alter Freiheitskämpfer, feierte seinen 70. Geburtstag. Dr. Asch gehört zu denen, die in den bekannten Breslauer Maiprozeß verwickelt waren, worin er zu einem Jahr Gefängnis verurtheilt wurde. Er ist bekanntlich das Vorbild des Doktor Klaus in dem Stück von A. L'Arronge. — Im Städtischen Institut in Frankfurt a. M. ist das in Gips ausgeführte Modell zu einer Gruppe „Hagar und Jsmael" von dem 1893 verstorbenen Düsseldorfer Bildhauer August Wittig, Geschenk von Frau Emma Paniel in Düsseldorf ausgestellt. Die Marmorausführung der Gruppe befindet sich in der Nationalgallerie in Berlin. — Der Baritonist des Hamburger Stadttheaters Herr Siegm. Szengery, der Sohn des Wiener Ober-Cantors Singer, gastirte am Groherzoglichen Hoftheater in Schwerin in den Opern Bajazzo und Cavalleria; der junge Künstler hatte einen durchschlagenden großen Erfolg bei dem zahlreich erschienenen distinguirten Publikum der Residenz. — Herr Oberkantor H. Zivi in Düsseldorf, welcher vor der Berufung in sein gegenwärtiges Amt ein Schüler Humperdink's, des Componisten von „Häusel und Grethel", war, hat sich seitdem nicht ohne Erfolg in verschiedenen Compositionen versucht. Nun hat ihm der Oberregisseur des Düsseldorfer Theaters eine Libretto zu einer Oper geschrieben, die ihrer baldigen Vollendung entgegengeht. Die Ouvertüre wurde im Düsseldorfer Theater anfgeführt, und alle Recensenten sind des Lobes über den musikbegabten Autor voll. Wie wir hören, beabsichtigt Herr Zivi auch die Herausgabe synagogaler Compositionen. — Den Titel eines Kgl. Professors, erhielt Herr Maler Harburger in München. Edmund Harburger, der uns in den „Fliegenden Blättern" so lebenssprudelnde, köstliche Gestalten vorzuführen pflegt, nntvbe zu Eichstädt am 4. April 1846 geboren, widmete sich als junger Mann zuerst den: Baugeschäft und sattelte mit zlvanzig Jahren uni. Die Kritik zählt ihn gegen- ■ wattig zu den hervorragendsten Vertretern der deutschen Genremalerei. — Man schreibt aus Wien: Der Knabe B. Hubermann hat durch sein Geigenspiel

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