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Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums · 1823-01-01 · 3 (1823) · p. Seite 499

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Journal
Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
1822-1823
Issue
3 (1823)
Date
1823-01-01
Page
Seite 499 (sequence 100)
Language
German
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499 schließen, da sie auch das Wort Iehova mehrmahls enthält. Das einzige, was sich hier noch allenfalls aus dem Elohim folgern ließe, wäre das im Texte beygebrachte. Uebrigens giebt es zur Erkennung der Verschiedenheit der Fragmente, ob nahmlich die Sammler derselben sie für alt oder neu, zuverlässig oder nicht, gehalten haben, ein ganz anderes und eigenes Kennzeichen. In dem dahin einschlagenden Capitel wird es umständlich erwogen werden. (19. aä x. 491.) Die Worte des ersten Geschichtschreibers lauten: Es war weiter nichts in dem Kasten, als die zwey steinernen Tafeln, die Mosche in denselben zu Choreb gelegt hatte; die des andern: Es war.. Tafeln, die Mosche zu Choreb gegeben hatte. Daß er sie hineingelegt habe, meldet dieser Bericht nicht. Der erstere scheint demnach das 5te Buch vor sich gehabt zu haben, in welchem sich der Befehl Iehovas, die Tafeln in den Kasten zu legen, wirklich vorfindet. (5. M. X, 2.) Die Quelle des andern mag das zweyte Buch gewesen seyn, und dieses erwähnt jenen Umstand nirgends. (Lt. 2. M. XXV, 10-22; XXXIV. 29; XXXVII. 1 — 9.) — Beylaufig bemerke ich, daß alle hebr. Alterthumsforscher neuer Zeit, nicht einer ausgenommen, die Tafeln, das Mannakrüglein, und den Zweig Aronö in dem Kasten liegen lassen. Sie sind zu dieser Behauptung vermuthlich durch 2. M. XVI. 34, und 4. M. XVII. 25. verleitet worden. Allein in beiden Stellen steht bloß: Z^INVN ^2^7 (lixxns Kskäuck,) vor dem Zeugnisse und nicht: ^552 (dearon) in dem Kasten. In dem das Mannakrüglein betreffenden Befehle (1. c. 23.) heißt es: TNN'' (Uxns ^ekovs) vor Iehova; ein Ausdruck, der wohl hier mit dem eben genannten Ausdrucke in der Befolgung dieses Befehls für gleichbedeutend angesehen werden muß; und jenen erklärt der Commentator Raschi durch: vor dem Kasten. In der That berechtigte ihn zu dieser Erklärung das übereinstimmende und ausdrückliche Jeugniß beyder Geschichtschreiber, daß in dem Kasten nichts gelegen habe, als die 2 steinernen Tafeln.— Ob die Tafeln noch in einer spatern, als der im Texte gedachten Zeit vorhanden gewesen seyn mögen, laßt sich nicht mit Gewißheit ausmitteln, denn des Kastens wird wohl noch erwähnt, aber nicht mehr der Tafeln. Nach dem Vf. des Buches der Machabaer (2. Mak. II, 5.) und einigen Rabbinischen Schriften, soll Iirmija.hu, bey seiner Wanderung nach Babylon, ihn sammt Kk 2

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