Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 3 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 481 (sequence 82)
- Language
- German
- Belongs to
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481 gen ausgehender Krieger, die Zeit nicht versplittern, und sich in seinen Fortschritten nicht wird durch die Befolgung eines solchen Befehls aufhalten lassen! Ließe sich die Befolgung desselben bestimmt nachweisen, so würde daraus mit Gewißheit hervorgehen, daß die von Mosche geschrieben hinterlassenen Gesetze von keinem bedeutenden Umfange gewesen seyn konnten. Allein der vor uns liegende Geschichtschreiber spricht sich nicht deutlich darüber aus. Zuvörderst berichtet er uns eine Thatsache. Er meldet, daß der Feldherr, am Tage vor dem Uebergange über den Jordan, 12 Männer aufgebothen habe, um ebenso viel Steine aus dem Flusse zu holen, und sie an die Stelle zu legen, wo die Priester mit der Bundeslade, wahrend des Ueberganges, stehen würden. Gleich nach dem am andern Tage erfolgten Üebergange, errichtete er in Gilgal jene Steine als Denkmahl dieser Begebenheit, (^os. IV. 2 f.) — Unmittelbar nachdem Uebergange über den Jordan, wie es in dem Befehle Mosches lautete, ist also das Gesetz nicht auf Altarwande geschrieben worden. Erst nach der Einnnahme von Aj meldet man uns folgendes: „Damahls wird wohl Jehofchua dem Jehova, dem Gotte Jisraels zu Ehren, auf dem Berge Ebal einen solchen Altar erbaut haben (N^Z^ jibnek)") wie es Mosche, der Knecht Jehovas, den Kindern Jisraels befohlen hat (so nähmlich stehts im Buche der Lehre Mosches geschrieben): einen Altar aus ganzen Steinen, über die noch kein Eisen gehoben worden ist. Sie brachten auf ihn Brandopfer, dem Jehova zu Ehren, und schlachteten Friedopfer. Er schrieb dort auf die Steine die wiederh olte Lehre (N^INN misckne liarkorak) ") Mosches, die dieser vor den I.Bd. 3.H. Ii