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Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums · 1823-01-01 · 3 (1823) · p. Seite 436

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Journal
Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
1822-1823
Issue
3 (1823)
Date
1823-01-01
Page
Seite 436 (sequence 37)
Language
German
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436 propter vuxtia8 geben möchte.") Maimonides spricht davon, daß auch für den Reichsten eine Sclbstbeschränkung auf vier Frauen löblich sey,^) und während dieses auf spatere Berührung mit den Arabern, und auf eine völlige Uebereinstimmung mit dem ahnlichen Rechte des Koran") hinweist, hat sich bei den Europäischen Juden die Polygamie erst durch den Vannstrahl des Rabbi Gerschom ben Jehuda vollkommen in das monogamische Verhältniß verwandelt.^) Wenn dies das Orientalische Hauptmoment der Tatmudischen Ehe war, so ist jetzt auf die Europaischen Elemente der Lehre aufmerksam zu machen. Da» hin gehören sowohl die Lehre von der cloliario xi-oxter nuM38, als die von der cZos. Von beiden weiß das Mosaische Recht nichts. Weder wird ein Kaufpreis für die Frau, derselben gegeben, da ihn vielmehr der verkaufende Vater erhält, noch ist von einer Mitgift die Rede, welche die Frau dem Manne zubrachte, man müßte denn etwa die Mägde, die Rebecca oder die Töchter des Laban bei ihrem Austritte aus dem väterlichen Hause erhalten, für eine Art von 605 ansehen.^) Dagegen kennt das Talmudische Recht beides, 51) 6ern. Lak. 1>. ^alzainolll 65a. 52) HI1ckork Isckock cap. 14« 53) ^Vlcoranus Lura IV. v. Z Klaracclus p. 144- 55) In Italien pflegten die Juden, welche etwa durch Le, viratt'pflichr gezwungen, eine zweite Fr-.u nehmen mußten, bis zum zwölften Jahrhundert, wo ihr Leben vollkommen monogan'isck wurde, vom Pabst den Dispens dazu zu nehmen. L?1äso 55) Osnc-6i5 XXIV. ei. XXIX. 24, 25. Michaelis Mosaisches Recht U. 101.

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