Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 3 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 412 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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4t2 selbe Kreis von Erfahrungen und Beobachtungen wiederkehret, dieselbe Gleichförmigkeit in Kenntnissen und Handtungen, und dieselben Mittel und Vorbereitungen zu ihrem Erwerb oder ihrer Ausführung. — Hieraus erklärt es sich ferner, warum bei denjenigen Zweigen der Naturwissenschaft, für welche, wie für Zoologie, Botanik, und selbst für Medizin u. s. f., jedes Land fast andere Materialien zu ihrer Ausbildung und Bereicherung hergiebt, die Kenntniß der Asiaten sich meist nur auf den heimischen Boden beschränkt, und auch selbst hier dürftig bleibt, da nur das Auffallendere oder Nützliche in das Gebäude der Wissenschaft anfgenominen wird. Endlich erklart es sich hieraus auch zum Lheil, warum von jenen beiden Hauptwegen der Abstraktion und der wirklichen Praxis bei Erforschung der Gesetze der Natur, — von dem Wege des Versuchens und Beobachtens nämlich, der erste allein in Asten gekannt wird; — eine Erscheinung, die sich auch in der griechischen Welt wieder findet, hier aber nicht wie in Aßen in der Leerheit des griechischen Absoluten feine nächste Basis hat, sondern gerade umgekehrt in dessen Erfülltheit als Weltseele oder ^s^o? zu einem Gesetze der endlichen Mannigfaltigkeit, dem diese endliche Mas» mgfaltigkeit als das Reale an ihm zugleich nothwendig ist, und es eben dadurch beschränkt und als bloßes Gesetz der äußerlichen Schönheit in der Natur, nicht als das Gefetz ihrer eben so abstrakten, wie konkreten Wahrheit darstellet. Die nähere Ausführung von de« Zusammenhange dieser in der empirischen Naturwissenschaft Asiens und Griechenlands so wichtigen Erscheinung mit der Vorstellung beider Welten von ihrem Absoluten gehöret jedoch nicht Hieher. Ich bemerke