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Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums · 1823-01-01 · 3 (1823) · p. Seite 407

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Journal
Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
1822-1823
Issue
3 (1823)
Date
1823-01-01
Page
Seite 407 (sequence 8)
Language
German
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407 das Geistige und Sittliche nur durch die versinnlichende Form äußerer Naturgebilde erklärenden und bei ihrer festen, unwandelbaren Vorstellung festhaltenden, parallelisirenden Morphofe. Und dieses und die Betrachtung der Vorstellung Asiens von dem Absoluten gibt unS nun den besten Maßstab an die Hand, um den Zustand der empirischen Naturwissenschaft in Asien ihrem Prinzipe nach gehörig zu erkennen und zu würdigen. Der Afiate hat nämlich durchaus von keiner Wissenschaft einen Begriff, in der das Wissen selbst sich höchster und letzter Zweck sei. Alle Untersuchung geschieht hier für das Ziel der Anwendung und Benutzung des Gefundenen, ober paart sich mit der begleitenden, religiösen Ansicht. Am wenigsten aber verträgt sich der berührte, vninteressirte, wissenschaftliche Ernst mit den Forschungen der Asiaten im Gebiete der empirischen Naturwissenschaft. Denn damit dem Endlichen an seinen vielfachen, einzelnen Bildungen und Gestalten Recht geschehe; damit diese also selbst um die sinnlich erkennbaren Berührungspunkte für ihre Zusammenstellung oder Trennung und um ihre inneren Kräfte und Gesetze gefragt werden, und dabei ferner durch die erlangte Einficht von dem Zusammenhange oder Gesetze die einzelne, separate Bildung oder Erscheinung ihre konkrete Bedeutung als solche nicht vertiere, sondern vielmehr in und mit ihr eben so sorgfältig, wie die Gattung selbst aufgesucht und bewahrt werde: — hiezu ist vor allem Andere« dieß nothwendig, daß der leeren, abstrakten Einheit gegenüber daS Endliche überhaupt dem Inhalte nach in seinem Begriffe auch als ein Wahres gefaßt «nd gedacht sei. Dieß ist aber in Asten nicht möglich, weil das Absolute selbst hier gerade als ganz leer und

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