Mannheim
Compact Memory

Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums · 1822-01-01 · 2 (1822) · p. Seite 277

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
Volume
1822-1823
Issue
2 (1822)
Date
1822-01-01
Page
Seite 277 (sequence 83)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/2969091-2969092-2969094--294-2969398
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

277 IX. Salomon ben Zsaac, genannt Raschi. Von 3 u n z, 0r. Durch die Nacht/ welche die früheste Geschichte der deutschen und französischen Juden verhüllt, erklingt manche Sage, und mancher Namen irrt wie verloren bis zu uns; aber kein Schimmer, der diese Spuren beleuchtete, kein Mann wird uns genannt, keine That lebt, keine Schrift wirkt; —und während eine fast ununterbrochene Thätigkeit den jüdischen Orient beschäftiget, sind jene halbbarbarischen Länder, auf die dürftige Cultur des Herkommens beschränkt, fast abgeschnitten von dem Talmud Babyloniens, wie von den Gesängen der Provence, und verlassen von Maurischer Weisheit. Erst mit dem Anfange des zehnten Jahrhunderts, fängt es in dieser Litteratur zu tagen an, und abermals ist es ein Moses, der in die Wüste ziehet. Rabbi Moses Sohn des Kalonymos, ans berühmtem Italischem Geschlecht, kommt von Lucca nach Speier, (im I. 9l7), bringt Gelehrsamkeit und bessere Synagogen-Einrichtung mit, und schon seine vier Söhne, Jekuthiel namentlich, der zu Speier geboren, gelten als weitere Verbreiter jüdischen Wissens und jüdischer Institute. 1.VV.2.H. T

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.