Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 2 (1822)
- Date
- 1822-01-01
- Page
- Seite 219 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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219 mit demMessias, wenn er auf Erden erscheint, von den Epopten gesehen werden muß. (Vergl. Matth. XVII. Z.) Mit Eliahu verhalt es sich etwas anders. Zn jener Gesellschaft gehörend, wird ihm von den Kabbalisten noch das besondere Geschäft angewiesen, die Ankunft des Messias zu verkündigen. ") Als daher Johannes der Taufer sich diesem Geschäfte unterzog, fragten ihn die Pharisäer: Bist du Eliahu? (Ev. Joh. I. 2l.) weil sie, größten Theils Kabbalisten, der festen Ueberzeugung lebten, daß nur dieser Prophet der wahre Vorbothe des Messias seyn könne. (Vergk. Ev. Luk. 1. 17, wo das sich offenbar auf Jesus bezieht.) Jesus selbst läßt die Sache unentschieden. Er sagr zwar vomJohannes: (Matth. XI, 14.) Er ist Eliahu, der da soll zukünftig seyn, setzt aber bcdachtlich hinzu: so ihr es wollt annehmen; denn er sprach mit dem Volke, und diesem war jene kabbalistische Ansicht nicht durchweg bekannt. Der Messias besitzt aber, so lange er lebt, die Urseele nur als Schaltseele, und da er auch seine eigne, in der Sünde gebohrne Seele mit sich führt, tragt er eine doppelte Natur an sich. Als letzte Seele, der aus der Schwängerung sich entwickelnden, also sündhaft erzeugten Seelen, ist er, seiner Einen Natur nach, ein sterblicher Mensch, und heißt als solcher Messias« Sohn-Erhraim, oder auch Messias-Sohn-Joseph. s2 N^'O- 2^255 s2 N'NQ) Nicht etwa, weil er zum Stamme Ephraim gehört, sondern bloß in einem kabbalistischen Sinne. Jerobaam, Sohn Nabots, der Israel von Inda abriß, und oaö Veit zur Abgötterei) verleitete, aus dem Stamme Cphniim gebürtig, giebt der Schrift Veranlassung, das ganze