Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 2 (1822)
- Date
- 1822-01-01
- Page
- Seite 218 (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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213 Dieser aber nicht unendliche Vorrach ist verbraucht, sobald die vierte Himmelfahrt erfolgt seyn, und Gott dadurch bewiesen haben wird, daß die vier Generationen abgelaufen sind, die er die Sünde des Urvaters fühlen läßt. Nun beweisen aber drey in dem A. T. bezeugte Himmelfahrten, daß die wackere Urseele Adams schon drcy Mahl auf Erden erschienen ist. Chnoch starb nicht, und war der erste Besitzer derselben.Die Schrift zeugt von ihm: Er war nicht da, denn Gott hat ihn zu sich genommen. (l.M.V.24.) Von Mosche beweisen die Worte des Pentateuchs: Er (Jehova) begrub ihn, und hat Niemand sein Grab erfahren, bis auf den heutigen Tag, (5. M. XXXIV. 6.) aufs deutlichste, daß auch ihm eine Himmelfahrt zu Theil geworden, und er der zweyte Besitzer der Urseele gewesen ist. Endlich ist die Himmelfahrt Ellahus von der Schrift bezeugt, (2. Könige II. 1 —18.) und dadurch sein dritter Besitz der Urseele bethatigt worden. Die vierte Himmelfahrt muß daher erwartet werden; ist sie aber erfolgt, weiset ein Mensch sich durch sie aus, daß er der Besitzer der Urseele ist, so ist er auch der verheissene Erlöser, der Heiland der Welt. Chnoch, Mosche und Eliahu sind also, vermöge der in ihnen wohnenden Seele des Uradams (slONj? Q*1d5, ^clam X.scIm0Q) eine und die nahmliche Person. Nur körperlich, und mit ihren eigenen, sündhaften Seelen im Leben noch begabt, unterscheiden sie sich von einander bloß in der Erscheinung, und bloß für die Uneingeweiheten. Bekleidet aber mit der nahmlichen Urseele Adams, mit jenem göttlichen Ausflusse, machen sie eine unzertrennbare Einheit aus, die in und