Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 1 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 189 (sequence 201)
- Language
- German
- Belongs to
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189 zum Sandhügel der Materie herab, nämlich die Se5bstobjectivirung der Gottheit durch alle Momente der Evolution, in dem stufe nmäßigen Aushauchendes Kehllautes in der Sprache objectiv gemacht hat."—(eine Objectivirung in der zweiten Potenz!) Es kann uns, so wie jedem ernsthaften Leser, unmöglich behagen, dem Verfasser auf seinem abentheuerlichen Gange durch tausendjährige Sprachtrümmer, wo eine wild irrende Phantasie ihm die ungereimtesten Dinge vorgaukelt, zu folgen. Wir erwarten ihn lieber da, wo er (im 2ten Hefte) die Geschichte der Bibel von der Zeit des zweiten Tempels an weiter verfolgt. — Und wir sehen mit Vergnügen seinen Geist auf diesem Gebiete, wo kein Mythos sinnverwirrend sich in den Weg stellt, häufig aus seiner mystischen Umnebelung heraustreten, und jenes besonnene Urtheil sich zum Führer wählen, wodurch allein die Wahrheit gefördert wird.—. So können wir nicht anders als einverstanden scyn mit der allgemeinen Ansicht des Verfassers vom Geiste des Pharisaismus und von dem Grund seiner Erfindung eines mündlich überlieferten Gesetzes, so wie von dem Gegensatz den der Einfluß griechischer Cultur, zunächst auf die Aegyptischen Ju)en, schuf. — Jedoch findet der Verfasser in der Alexandrinischen Version ein Moment, das von allem Grunde der Wahrheit entblößt ist. Er geht davon aus, d?ß oie Sprache des Palästinensischen Volkes schon langst völlig ckaldaisirt gewesen sey, daß die Pharisäer ihre paraphrastlsche Verdolmetschung unterschiebend, den hebräischen Buchstaben geheim bewahrten, und folglich ihr System einen gewaltigen Stoß empfinden mußte, als dieser dennoch, hellenisch, hervortrat. Die Geschichte weiß aber so we. is Heft N