Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 1 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 187 (sequence 199)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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187 Schritte meine/ zeigt er durch eine Menge Proben, die er darlegt, zum unwiderleglichen Beweise, wie die Umbildung des Polytheismus in Monotheismus durch Abraham, und der Ursprung und der Geist der Mosaischen Stiftung^ so deutliche Spuren in der Sprache hinterlassen habe, — Da hätten wir denn die erste Anlage zu dem „P^lmenhain eines hebräischen Wörterbuchs" worin Herder so gern lustwandeln mochte. Aus jeder Wurzel springt ein Götze hervor; Brahma, Wisch nu und Schiwa, Osiris undApis, Baal und Moloch, und einganzer Haufe gnechi scher Gottheiten, auch Minos und Rhadamanthus kommen herbei, und so führt dieser Palmenhain geraden Weges zum Himmel hin, dem Kanne - und Wagnerschen Ursitz der Sprachen, oder — was gleichbedeutend seyn soll — zu den sl^N8 der Mysterien. — So ist der Begriff des Baal, Bel als Sonnengottes, einer ganzen Reihe von Wörtern mit und ^zz ihren mannigfaltigen Bedeutungen gemäß künstlich nachconsiruirt. So läßt der Verfasser aus der Zahl 7 im Lr. con^r-. der Fcminalform das v syrisch herausfallen, und macht hebräisch daraus, dessen beide Bedeutungen: ruhen und zerstören, in sich bisher für zusammenhangend gehalten, nun ihre Ableitung aus der indischen Trimurti erhalten; denn die drei großenDejota's: Brahma, Wischnu undSchiwa sind auch bcwclbt, worcius mit dem UrWesen Parabrahma zusammen (die Mutter Bhavani, deren Busen im fröhlichen Hüpfen die drei Gottheiten als Eier entfielen, zahlt nicht mit) sieben werden. Nun ist zwar Schiwa (als dritte Fleischwerdung betrachtet was