Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 1 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 195)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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183 als Welt - Gott(das wäre ja vielmehr erweiternd?) der Volks - Anschauung darstellte und einprägte. Der Gott-Schöpfer ward als Lehensherr von Canaan und heroischer König von Israel dargestellt, dem in einer handelnden Symbolik gedient wird, in welcher der Verfasser den tiefen Charakter findet, daß sie der Idee eines handelnden Gottes entsprechend, den Menschen als durch und in Gott handelnd, zum redenden Symbol macht eines göttlich-menschlichen Handelns und eines menschlich-göttlichen Lebens. (I. S. 37.) (Wer in Mendelssohns Jerusalem die Erklärung von der wahren Bedeutung des Ceremonialgesetzes gelesen hat, dürfte schwerlich durch die anscheinende Tiefe dieses Gedankens verleitet werden, das wahrhaft Geschichtliche in der Sache zu übersehen.) Moses mußte, um seine Aufgabe volksmäßig zu lösen „die Gottesgeschichte von der Weltwerdung an bis zu seiner Selbsterniederung — Opferung — zum National-Schutzgotte von dem Standpunkte des Gott- Schöpftrs aus, objectiv mit der Urgeschichte des Volks selbst in einer Genesis verwebend, nationaleren, und ferner eine Reihe symbolischer Handlungen hinstellen, nebst einem Cultus von solch einfacher Natur, daß was man bisher den Vielen erzeigte, jetzt mit Vernichtung dieser auf den Einen beschränkt wurde." „So entstand aus dem Gefetze ein Bund des geistigsten Gottes mit seinem Volke, der in sofern der Gott als des Volkes Leib Herr (Erlöser aus Egypten) als des Landes Lehensherr (Jubiläum) jenem Institutionen giebt, die aus eben dem U rwe sen geflossen, das die ganze Möglichkeit des Weltgetriebes in und durch