Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 1 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 194)
- Language
- German
- Belongs to
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182 jedoch ohne äußerlich in der SLnnesthätigkeit 'objectiv en Umfang gewinnen zu können, worauf alle positive (Volks) Religion sich allein gründet." (I. S. 34.) Eine solche Entgegensetzung der Volksreligion mit dem rein das innere Leben beherrschenden Glauben/ wirft schon einen Schimmer von Licht — allein einen trügenden; denn unmittelbar darauf wird das Positive dahin bestimmt, daß es „das Göttliche als Princip alles menschlichen Lebens und Webens so gestalte, daß es dieses (das Leben und Weben) beseelend beherrsche." Das war es also, was der Abrahamische Glaube, der doch das innere Leben so ganz und gar einnahm/ nicht vermochte! nämlich das Göttliche beseelend herrschen zu lassen über das Leben!! Was der Verfasser hierunter auch verstanden haben mag —genug, ein Cultus sollte dem Volke werden.— Woher? In den ägyptischen Mysterien, da quoll der Urborn versiegelt und rein, eine ideelle Cosmogonie nämlich, aus der aller Cultus vom Anbeginn geflossen ist, so abhangig von ihr „daß man jeden in seinem historischen Laufe wild angewachsenen Strom der Gotresverehrung durch Zurückleitung auf jenen Urgrund in seinen geistigen Schranken zu dämmen, oder gar ihn austilgend, eine neue Abprägung jenes Urbildes im Volksleben zu schaffen vermochte." Das ist wahrscheinlich Hermes, der Hundskopf, der den Stierkopf und die kuhköpftge Isis bewacht und berathet. (Creuzers Symbolik I. 371.) Diese ideelle Cosmogonie habe nun Moses in angemessene Land- und Volks - Bildungsformen so beengend eingegossen, daß sich das Land als Erde, das Volk als Menschheit und der National - G ort