Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 1 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 181 (sequence 193)
- Language
- German
- Belongs to
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481 Hiegegen hätten wir einzuwenden, daß die „Centralidee" wohin die Religion zurückleitet, oder vielmehr wovon sie ursprünglich ausströmt, lediglich im innernBewußtseyn liegt, und auf kein weltgeschichtliches Factum gegründet seyn kann. Allein es wird hier schon klar, waS der Fortgang bestätigen wird, daß der Verfasser das Wort: Religion nur im hergebrachten profanen Sinne versteht, gleichsam als etwas von außenher in den Menschen hinein fahrendes. Nach einigen Bemerkungen über die Kunst-Staat- Religion- und Dynastie-Perioden die in den beiden antediluvianischen Geschlechtsreihen sich vorfinden sollen (die aber noch kein Mensch hat entziffern können), über den verschiedenen Charakter dieser Geschlechtsreihen, indem in dereinen Kainitischen-» besitz enden, irdischen — physisch daher erlöschend ablaufe, was in der anderen Schethischen — setzenden-»- ideel (nach der Fichtischen Bedeutung?) und daher regenerirend sich begründe, und wie ferner alle Verzweigungen des Heidenthums in den folgenden Geschlechlstafeln bis auf Thera typisch angedeutet zu finden, seien — geht' der Verfasser auf Abraham über mit dem die Reformation beginne, welche von der heidnischen Vielgötterei zur Erkenntniß der Einheit zurückführte. Dieses sei die rein negative und wesentliche Seite des Abrahamismus; außer dieser sei aber auch etwas positives in demselben, jene Hingebung und „seelischeAnhänglichkeit" (n^Od?) nämlich wodurch er den Beinamen: gerecht sich erwarb, und der Bund mit seinem Geschlecht historisch begründet wurde. (I. S. 2l. 22.) — Dieser Abrahamische Glaube war „zwar fähig das ganze innere Leben zu erbauen und zu umschlingen,