Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 1 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 180 (sequence 192)
- Language
- German
- Belongs to
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180 riß/ und der Apfelbiß zeigt dir dasselbe religiös-gemüthlich an dem ersten Paar, nebst einem Thier und Erde, was die Fluch an der Masse naturhistorisch darstellt, und was der Thurmbau ritterlich gigantisch spielt." (I. S. 17.) Dies laßt der Verfasser die wandelnde Stimme im Garten bedeutungsvoll sagen. — Ihr mag es vergönnt seyn in Rachseln zu sprechen, denn wie jenes Factum nämlich das Herausgerissenwerden des Menschen aus einem innern Leben in ein objectives, durch die Fluth naturhistorisch an der (in derselben ertrinkenden) Masse dargestellt werde, sehen wir nicht ein. — Die wandelnde Stimme fährt fort zu sprechen, und siehe! der mythische Dreifuß kommt plötzlich auf vieren zu stehen. z,Was sich im Fall der Geister rein subjectiv ausspricht, wird im Apfelbiß subjectiv - objectiv symbolisirt, in dem gigantomachischen Himmelstürmen objectiv - subjectiv dramatisirt, in der Fluth endlich rein objectiv als ein das Ursprüngliche gewaltsam vernichtendes Naturphänomen gemahlt.". Vier Formen mußten es ja auch seyn,^wenn die Combinationen des Subjectiven und Objectiven in Unionen und Binionen ganz erschöpft seyn sollten! Diese „urkundlichen Monumente des sinnlich zer, streuenden Heraustretens der Menschheit aus ihrer göttlichen Urnahc" sind es nun, worin der Verfasser die nvchwcndige Grundlage aller Religion „als einer con, cencrü enden Rückleitung zu der Central! dee" findet; als biblisch« mosaisch aber characterisirten sie sich dadurch, daß die Vorsehung in ihnen persönlich handelnd austritt. —