Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums
- Volume
- 1822-1823
- Issue
- 1 (1823)
- Date
- 1823-01-01
- Page
- Seite 52 (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
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62 namentlich in der Untersuchung des ersten Theils der Frage, ein ganz anderer ist, als den Petitus/ Vit-ringa, Rhenferdius/ Morinus, Zornius und selbst Walch sich wählten, indem diese zwar die Römischen Gesetze als Quelle für die innere Geschichte dieser Wurden benutzten, wir aber umgekehrt die ganze innere Geschichte nur in so weit zu Hülfe rufen, als dies zur Erklärung det gesetzlichen Ausdrücke nothwendig ist. Was nun den ersten Theil der Frage, nämlich die Ausmittelung der einzelnen Würden betrifft, so ist hier wieder eine doppelte Betrachtung nöthig: eine allgemeine, ob nämlich anzunehmen sey, daß die in dem theodostschen Codex (der justinianeische kommt als das secundaire und hier unwichtige gar nicht in Betracht) vorkommenden einzelnen Namen der Würden und Aemter ganz genau mit eben so vielen in der jüdischen Synagoge wirtlich vorkommenden Aemtern übereinstimmen, und m so fern nur als die Übersetzung dieser anzusehen sepen, vder ob im Allgemeinen solche Genauigkeit der Übereinstimmung nicht zu erwarten stehe: dann aber eine besondere Betrachtung: mit welchen Würden und amtlichen Benennungen der jüdischen Synagoge oder Verwaltung, die als wirklich befundenen Bezeichnungen des theodostschen Codex zusammen fallen. Wir gehen nun zu der allgemeinen Betrachtung über. Vitringa") hat von Walch") einen gelehrten Nasenstüber aushalten müssen, weil er es gewagt hatte zu behaupten, daß die Römischen Kaiser wohl bisweilen 47) äe ver. eä. 2. I.eucop. 1726. x. 52t. 49) Hi,loris?»niarck. z». Zg. lea. 1752.