Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1868-1869)
- Issue
- Heft 4 (Juli 1869)
- Date
- 1869-07-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
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Der achte Psalm. 287 deckten Gedanken ohne verdenkenden Denker zu denken — so lange wird, um mit dem großen Worte jüdischer Weisheit zu den מי ברא אלה des Propheten zu sprechen, nach allem zu erforschenden und erforschten מה״", die Frage nach dem unerforschlichen מי״" sich ausdrängen, so lange wird die reichste Erforschung des in der Welt der Wahrnehmung offen liegenden ״Was" immer um so unabweislicher zur Frage nach dem hinter dieser Welt des dinglichen ״WaS" stehenden persönlichen ״Wer" hinführen. Und wenn sich erst der schöne Traum der heutigen Wiffenschaft verwirklicht, die ganze Mannigfaltigkeit der Erscheinungen und ihrer Kräfte auf eine einzige, der Erdwelt von einem einzigen Himmelskörper zuströmende Kraft zurückzuführen, und es dem menschlichen Geiste gelingt, die ganze Welt der Erschkinungen in ein einziges מה zusammengefaßt zu denkm, darin wird noch inrmer, und dann erst umsomehr die Frage nach dem Einen Einzigen von der Welt der Erscheinungen selber gestellt sein, der diese Einheit in der unendlichen Mannigfaltigkeit geschaffen, und diese Em< Weltkrast mit diesem unendlichen WandlungSvermögen ausgestattet, und sie unerschöpflich ausstattet, die unendliche Erscheirrungsmannigfaltigkett zu erzeugen. Dann wird die Wissenschaft all ihr Wiffen als Huldigungskranz diesem Einen zu Küßen legen und der horchenden Welt denselben Einen Einzigen als Schöpfer und Gesetzgeber der Welt und der Menschen verkünden, dm — ohne alle diese oft vom Ziele abführenden Umwege — ganz mt derselben Klarheit und mit derselben sich aufdrängenden logischen Folgerichtigkeit jeder unverderbt und gesund gebliebene Menschenverstand aus der zu Jedem redenden Gottesschrift vom Sternen- Himmel versteht und anbetend erkennt. Dann wird der seiner Teisteshoheit und seiner weltgebietenden Stellung sich fteuende Mensch in diesem Einen Einzigen nicht den Feind der Menschen- Herrlichkeit, sondern, wie es eben die jüdische Wahrheit lehrt, und vie es eben unser Lied von der Gottes- und der Menscheuhoheit stagt, eben Den erkennen, der eben den Menschen zu dieser Herrlichkeit berufen und ihn mit dieser Hoheit bekleidet — eine Herr׳ lichkeit und Hoheit, deren segensreichen Gipfel der Mensch eben erst in dem Augenblick ersteigt, wenn er, seinen Einzigen Herrn zujnvchzend erkennend, sich und seine Welt dem Willen dieses Emzt-