Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1868-1869)
- Issue
- Heft 4 (Juli 1869)
- Date
- 1869-07-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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Der achte Psalm. 28S zor Entschcidungswahl zwischen die Leitung seiner Sinnlichkeit durch drn Geist, oder des Geistes durch die Sinnlichkeit gestellte Mensch: so alt ist auch die Richtung, die sich für das Letztere entscheidet vvd dem Gottesgedanken um seiner Consequenz für den sittlichen Mnschenberuf willen den Krieg in der Anschauung der Menschen kündet. Man macht zuerst aus ״Gott" einen Feind der menschlichen Hoheit, einen Feind der geistigen Menschenentwichelung, einen Feind des sich seiner Erdenstellung froh und heiter bewußt werdenden Menscheil, um dann um so leichter mit dem Gott und der Gottesstimme m der Brust des Menschen den Kampf zu beginnen, und alle Die zu Gunsten dieses Kampfes zu gewinnen, die das Thierleben um die ungebundene Hingebung an die Sinnlichkeit beneiden, oder doch ihre geistig-sinnliche Menschenbestimmung, wahnumfangen, sich Hurch das Zugeständniß eines Gottes und deffen vermeintliche Conseqnenzen unverkümmert erhalten müssen glauden. Unr dieser 'צוררי שם ד, um dieser in den Verdrängungskampf mit dem Gottesgedanken eintretenden Geister willen, bleibt die Gottespredigt des Sternenhimmels die rettende Lhat für die Gottes- und Menschenerkenntniß. Und wenn alle Erkenntniß und alle Wissenschaft sich verbände, um, statt die erleuchtenden und veredelnden Herolde der Gotteserkenntniß und der sittlich freien Hoheit des Menschenberufs zu werden — statt, sich mit dem in jedem Menschen- Innern sich verkündenden Gott- und Sittenpflicht-Bewußtsein zu verbinden, und in jedem Wesen und jeder Kraft und in dem ganzen Universum aller Wesen und aller Kräfte das Schaffen, das Gestalten, das Bestimmen und das Walten eben deffelben Gottes und seiner Gesetze nachzuweisen, deffen Stimme in der Menschenbrust von Ihm zeugt und den freien Gehorsam für seinen freien Willen fordert, dem alle andere Wesen unfrei gehorchen, — und'so jeden Fortschritt der Welterkenntniß zu einem immer größern Entzücken der dieser Harmonie der äußern Welt mit seinem Innern ^jauchzenden Menschen gereichen zu laflen — wenn, statt aller dieser großen, Menschen erlösenden und Menschen veredlenden Mtsstonen, die menschliche Wiffenschaft sich auf Seite der 'צוררי שס ד stellte und die Erlösung der Menschheit eben in der Vernichtung des Gottesgedankens anstrebte — das Zeugniß, d:s sich Gott für den Menschen an den Sternenhimmel geschrieben, werden sie doch