Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1868-1869)
- Issue
- Heft 2 (Januar 1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 93)
- Language
- German
- Belongs to
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Angela. 173 ״schäfte diesseits des Dceans ab'znwickeln und dann zurückzukehren ״in die Heimath. Ergab ich mich doch derzuversicht'.ichen Hoffnung, ״meine geliebte E'!se werde dem reuigen Bruder, den sie ja einst, ״ich weiß es, auch zärtlich geliebt, rbr Her; nicht verschließen. ״Die Aussübruna n eines Entchlusses jedoch erforderte Jahre ״und jetzt wo ich endlich am Ziele meiner s hnlichsten Wünsche, ״meines jahrelangen Sn'tbcns, jetzt eriaßt nr ch dre zehrende Krank- ״heit, der ich in Kurzem weh! crl-egen werde — ״Ich muß die Erde verlassen ebne meine lbcuere Elise noch ״einmal geseben zu baden — oder weilt üe vielleicht auch schon /nicht mcbr drnieden? — ist auch sie vielleicht schon beimgegangen? ״Sollte riese trübe Ahnung, die mich erst in diesem Augen- ״blick bcjallt, sich bestätigen, so sind die Erben meiner tbeueren ״Schwester auch die meinigen — doch u׳!r diejenigen, die dem hei- ״bzen Glauben unserer Dürer treu sind — Sollte jedoch, was Gott ״verbüken wolle, Eurer oder Einige von ihnen unserer!׳eiligen Ne- ״lig'on abtrünnig geworden sein, so ist er, oder so sind sie von der ״Erbschaft a u § g c s ch l c ss e n. ״Ich werde dieses, mein Testament rech'skeättig ausfertigen ״lasten und ersuche ein löbliches Gericht m-i.re Erben gleich nach ״meirrem Ableben davon zu benachritigcn, eb.'N'o stelle ich auch an ״ein ehrsames Rabbinar die Bitte, eine Abschrift meines Testaments ,,durch das ehrsame Nabbinat in N. meinen Erben zukommen zu ״lasi-.n und diese aufzufor'dern, sich ungesäumt bieher zu melden, ״um meine Hinterlassenschaft in Empfang zu nehmen.׳' Bis hierber war der würdig.׳ E.istl!che in seinem Vortrage gelangt, als Herr Maier, der seine Fassung i׳.zwischen vollstandrg wiedererlangt hatte, mit verbineIich.cn Tank für die Bemühung des Sektors, nach der TestanrenLsabsch.ist gr:ff und sich mit eigenen Augen überzeugte, daß er in. d.r Th2t aus eine Erbschaft von mehr als einer M'rlliou Ansvruch hatte. Die Kunde von der ungeheueren Erbschaft, die dem Fabriks- Besitzer Maier gerade in dem Momente seiner Zahlungsunfähigkeit zugefallen war, ei'te wie ein Lauffeuer durch die ganze Stadt — ^ch am selben Tage erhielt Herr Maier auch vom Gericht di« Aufforderung als einziger jüdischer Erbe der verstorbenen Frau Elise Dta'.cr, nach Newport hin sich zu melden^ — Die Wuth seines