Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1868-1869)
- Issue
- Heft 2 (Januar 1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 66)
- Language
- German
- Belongs to
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146 Nückdllck auf den ungar.-israelitifthen Congrrß. ebenso Wdnig dir Befähigung als den Willen der ihm obliegenden Atlfgalls zÜ etttfprrchett. Für seine Unfttftbt spricht schon der Umstand, daß er der Stätchalterei gegenüber die Juden und Judcnthum denÄntiteNdr Erklärung abgad, daß ein von einem Juden geleisteter Md nur dann Gültigkeit habe, wenn an den Schwörenden vorher Voll efttküt NaMnet die EideSverwarnung gerichtet wurde. Seine ZgnovLnz Ergibt sich ferner aus der Thatsache, daß er einmal im Begriffe war, einen Chalizaakt vörzunehmen, ohne fich vorher erkun- W&t zu Hallen, ob zwischen dem Todestage des verstorbenen Gatten Atch deM Tage der Ehalizah Munzig Tage verstrichen seien. Erft als man den Act schon zu beginnen beabsichtigte, erfuhr man durch die Frage eines Besitzers, daß jene gesetzliche Frist noch nicht vorüber war. Die Gesetzeslletlr^ung Msisels ergibt sich ferner — abgestben davon, daß er der Brlbehnkttmg der Orgel seine Zustimmung ertheilte — auch aus dem Umstande, daß er bei einem Traiteur, bei dem Man, Wie er wußte, öffentlich den Sabbach entweihte, Fleisthspeisen geNoß, und zwar bei einer Mahlzeit, an der er sich in Gesellschüft bon ZH0 Lehrern «Ehrend des Sukkothfestes außerhalb der Hkckkoh llethettigte.*) Ästchen aber diese die Gewiffenlosigkeit von Vorständen und Rablltnkrn bekundenden Dhatsachen vereinzelt? Ist nicht Pesth das Abval fo vieler fbrtschriMich gesinnter Gemeinden? Wie wäre es Nun dem gesetzestreuen Juden ebne die vollständigste Verleugnung setndr heiligste« Wichten möglich, Bestrebungen, die von solcher Seite au-gthr», irtznch ein Vertrauen zu schenken? Anch hinsichtlich der -administrativen jüdischen Gemeindeangelegerchettev kann, wie schon die aus den oben erwähnten Thatsachen gewonnene Erfahrung lehrt, nur dem« Vertraue« geschenkt werden, drNM es?um Erhaltung des von den Vätern ererbten Zudenthums zu thutt ׳ist. Arber, dsm unser religionsgesehliches Schrtftthmn nicht fremd geblieben, weiß auch, daß auf jüdischem Boden die adwiniftra- *) Zur Steuer der Wahrheit können wir nicht umhin, hier zu beflSti« HM, -daß wie uns von einem glaubwürdigen Augenzeugen soeben mitgetyeilt wird» der selige Meise! erst nach Beendigung des Mahles von einer Lehrerdeputation abgehokt wurde, mithin am Festessen auch nicht theilneh׳ «m konnte. Red. des Magyar Zfid.