Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1868-1869)
- Issue
- Heft 2 (Januar 1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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98 Die Hypothesen der Bibelkritik. Meinst Gott aus der Menschheit auf der neugeschenkton, zum Got- ״tes-Alkar geweihten Erde reifen werde. So auch die Weisen in;י״י דיה ד' אח ריח הניחוח הייח ריחו של אבי־הם אבינו עולה מבשן האש" ייח של הננו׳ סיש^ ועזרי׳ עולין סנבשז האש ריח תרו של שמד" — Alles ״Momente aus der großen Entwickelungsgeschichte der Menschbeit, ״in welcher sich Menschen selbst für die Erfüllung des göttlichen ״Willens zum Opfer brachten, Alles Beispiele der großen ניהיח, in ״welche einst die ganze Menschengeschichte aufgehen soll." Diese auf Grund etymologischer Forschungen gewonnenen Resultate zeigen, daß die von der Bibelkritik angeführten Antbropomorphismen mit den an anderen Stellen der Bibel ausgesprochenen Lehren über die Nnkörperlichkeit und Unveränderlichkeit Gottes durchaus nicht in Widerspruch stehen, sondern den Zweck haben, Gottes Verhältniß zum Menschen in einer der menschlichen Anschauung nabe liegenden Weise darzustellen, also durchaus keinen Anhalts- Punkt für die von der Bibelkritik aufgestellten Be- Hauptungen bieten. Daß auch in dem Gebrauche des Gottesnamens ר׳, auf den sich die Bibelkritik hjjt der Besprechung eines jeden Stückes, dem sie einen späteren Ursprung zuschreibt, stutzt, nicht die entfernteste Kerechtigung für diese Annahme liegt, wurde bereits im Oktoberheste des vorigen Jahrg. dieser Zeitschrift nachgewiesen. Wir wollen aber׳ obgleich bei einer aufmerksamen, die dort angeführte Erklärung des Tetragrammaton sich vergegenwärtigenden Betrachtung der von der Bibelkritik als interpolirt bezeichneten Stellen der Grund des Vorkommens dieses Gottesnamens und also auch die Nichtigkeit der darauf gestutzten Annahme der Bibelkritik sich von selbst ergibt, doch auch zu den unserer gegenwärtigen Betrachtung zu Grunde liegenden Stellen mehrere die Gottesnamen betreffenden Erklärungen aus dem vorl. Comm. anführen, aus denen ersichtlich wird, daß die von Hrn. Rabb. Hrrsch begründete Deutung der Gottesnamen auch an solchen Stellen sich erprobt, an denen bei einer nicht naher eingehenden Auffaffung die Anwendbarkeit derselben als problematisch gehalten werden könnte. 6, 7, wo dem Beschlüße über die Herbeiführung der im fol- Mdea Kapitel geschilderten Katastrophe der Gottesname ה׳ vorangestellt ist, wild im vorl. Comm. d^-rch Folgendes erklärt: ״V. 7