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Jeschurun · 1869-01-01 · Heft 2 (Januar 1869) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
15 (1868-1869)
Issue
Heft 2 (Januar 1869)
Date
1869-01-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Von Dr. I. Gugenheimer. 97 ״leisester Aeußerung *), so wäre das Opfer als ריח ניחנה, ein ״leiser nur andeutender Ausdruck der Willfahrung ״des göttlichen Willens, ein leiser, nur andeutender Aus- ״druck, daß wir Gottes Willen erfüllen wollen. Das Opfer ist ״nicht schon selbst ניחוח, die Willfahrung, sondern ריח ניחוח, eine ״ Andeutung der Willcnsbefricdignng, die Gott an unserm Leben ״n.nden soll, eine Andeutung unserer Willfährigkeit. Daß der Be- ״griff יה^ mit dem Begriff ניחוח nicht in Eins zusammenfällt, er- ״seien wir aus den sechs Anforderungen, die an das Opfer ge- ״stellt sind (Sebachim 46 b.), לשם ששה דברים הזבה נזבח לשם זבה זכו׳ לשם ריה״י, und, davon getrennt: לשם ניחוח, d. i. .לשם הנחם רוח ״Es heißt nun aber hier an dieser bedeutsamen Stelle das einzige ״Mal in ־יה הגיהיה :הנ״ך'. Alle anderen ק^בנוה sind nur symbolischer ״Ausdruck Einer Willensersüllung; denn das Ganze kann kein ein- ״zelner Mensch und keine einzelne Zeit vollbringen, darum ein ריח ניחוח". Noa aber hatte die ganze künftige Menschheit vor sich, und ״sein Opfer lieh allem Dem Ausdruck, was im Laufe aller Zeiten ״in der Gesammtmeuschheir zur endlichen, vollen Befriedigung Got- ״tes an der Menschheit vollbracht werden werde, daher war sein /,Opfer ריח הניחוח: Hiudeutung auf die ganze Willfahrung, die *) In einem dem Resultate dieser Forschung in gewiffer Beziehung ähnlichem Sinne wird das Wort auch im Commentare מצודות דוד zu Jes. 11, 3 aufgefaßt, wo der Ausdruck והריחו ביראת ד׳ erklärt wird': ע״ש שהריח היא הינשה קלה לכך קורא להי־גשה קלה בלשיז ריח ר״ל במעט הבניה ירניש ויבהון בני אדם. Logar Knobel, der in dem Worte וירח (Gen. 8, 21) eine ״sehr menschliche Darstellung" Gottes erblickt, die er als Grund für den vermeintlich späteren Ursprung der Stelle anführl, obgleich er sagt, daß ״ ריח הניחוחaus der Sprache des E...isten angenommen ist,״ gibt in seinem Commentare zu Jes. (11, 3) zu, daß das Wort eine geistige Befriedigung bezeichnet, indem er Gesenius' Erklärung annimmt, der im Commentare zur letzteren Stelle unter Hinweisung auf Ames 5, 21 ״ הייה ב־durch Wohlgefallen haben an etwas" erklärt, ״nach der durchgängigen Analogie der semitischen Sprachen,-nach welcher Wehlgeruch ans Wohlgefallen, übler Geruch auf Mißfallen, Haß übertragen wird״. S. a. Jbn Esrurkd Abarbanel z. St. 7

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