Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 15 (1868-1869)
- Issue
- Heft 2 (Januar 1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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94 Die Hypothesen der vibelkrttik. "•<ויתעצב לבו ,לא זב hier התפעל, nicht עצס נפעל s. o. 3,16. :תתעצב ״ein sch merzliches Gefühl der Entsagung empfinden.— ״Hinsichtlich des אל״, (nicht: "2) ״.תעצב אל״!, haben wir eine Ana- ״logie bei Zonathan: (Sam. I, 30, 34), es bezeichnet somit den ״Gegenstand, in Beziehung auf welchen man den Schmerz empfin- ״det. Wörtlich würde es also hier heißen: ״Er füllte sich mit schmerz- ״licher Entsagung in Beziehung auf sein Herz." רב ד׳ bezeichnet ״aber das Innigste, das von Gott in Beziehung zum Menschen ״gesagt werden kann. יהי׳ עיני ולבי שם כל הימים, seine Liebe wird ״dort weilen, nicht blos seine Vorsehung. Hier also לבו, — Mensch- ״lich gesprochen, — die Freude, die Gott an dem gegenseitigen Ge- ״deihen des Menschen und der Erde haben wollte, — ישמח ר' במעשיו ״— und auf die er jetzt verzichten mußte. Der Erdwelt wäre die ״Fortexistenz des Menschen Unheil gewesen, darum 'ינחם וגד; allein ״Gottes Herz — menschlich gesprochen — war dasselbe geblieben/ Es steht hiemit, wie im vorl. Comm. gezeigt wird, der 8, 21 vorkommende Ausdruck ויאמר ד' לבו in Parallele, da mit diesen Worten ausgesprochen sein soll, daß ״der Complex aller göttlichen ״Liebe und Barmherzigkeit für die künftige Erhaltung der Menschen- ״Welt sprach." Aus der obigen im Wortlaute begründeten Interpretation zu 6, 6, an die noch die Bemerkung geknüpft wftd, daß ähnliche anthropomorphistische Ausdrücke die Persönlichkeit un^> Frei! heit Gottes und die Freiheit des Menschen zu Bewußtsein führen sollen, ergiebt sich, daß in jener Stelle der Gesichtspunkt dargestellt ist, von dem aus das durch die menschliche Verderbtheit herbeizeführte Aufgeben des Menschengeschlechtes aufzufaffen ist. Wieso die Btbelkritik in dem 8, 21 vorkommenden Ausdrucke לקלל eine menschlichere Darstellung Gottes als in dem ihrer Anschauung nach der ״Grundschrift" angehörenden faktischen Berichte über die Sündfiuth erblickt, ist nicht zu begreifen, da ja die ganze Darstellung der durch die Sündfiuth von Gott gebrachten Vernich׳ tung eine ins Detail eingehende Schilderung des Unsegens ist, der hier durch das Wort לקלל zusammengefaßt wird, das wie im vorl. Comm. gezeigt wird, in seiner Abstammung von ״ קלleicht, Ge- ״gensatz von בבר: schwer, und insofern auch von.ברבר: Segen ist. ״Segen ist die immer fortschreitende Entwickelung und Entfaltung ״eine- Wesens, wodurch es immer mehr Ausdehnung erhält, immer