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Jeschurun · 1869-01-01 · Heft 2 (Januar 1869) · page 11

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
15 (1868-1869)
Issue
Heft 2 (Januar 1869)
Date
1869-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Don vr. I. Gugenheimer. 91 ״zu בארם und bildet einen Begriff mit ihm. ייוחי בארם ist vielmehr ״das Subjekt des Satzes: Mein Geist in dem Menschen, d. i. der ״göttliche Geist, den ich dem Menschen eingehaucht habe, dieser ״Geist sollte der דץ sein, die Stimme Gottes, die den Menschen im ״M'-nschen selber richtet. ״Die Seele des Menschen ist die Gottes- ״Lampe, mit der Gott hineinleuchtet in des Menschen geheimstes ״Innere," die Handlungen des Menschen nicht nur sieht, sondern ״auch beurtheilt. Auf diesem, den Menschen selbst richtenden Got- ״tesgeist im Menschen beruht es, daß, trotz der Vermischung, auf ״einen Kenan doch ein Mahalallel folgt u. s w., daß auf ein ge- ״suukenes Geschlecht stets ein gehobenes wieder folgen kann. Allein ״dieser Richter ist auch der Bestechung zugänglich, er läßt sich ein- ״schläfern, es ist sogar möglich, daß seine Sinne immer mehr betäubt, ״daß das Sinnliche im Laufe von Generationen immer mehr in dem ״Menschen geweckt werde, und der Richtergeist im Menschen endlich ״fein Amt niederlege. Nicht umsonst stellt das göttliche Gesetz die ״Keuschheits- und Ebege setze so sehr in den Vordergrund. ״Es wird uns hier gezeigt, wie sie das WachbLeiben des Gottesg.eistes im Menschen bedingen. Als Gott sah, daß. die ״Söhne des göttlichen Geschlechtes ohne Wahl bei ihrer Verhei- ״rathung vorangingen, sprach er: ״Nun wird mein Geist im Men- ״״scheu sein Richtcramt nicht ewig üben." Das bisherige Verhält- ״niß, «m welchem die Entwickelung, wenn gleich keine stetig aufstei- ״gende, doch auch keine stetig abwärts steigende, sondern mehr eine ״Wellenlinie bildete, wird nicht mehr so lange andanern, -«1,-, בשגם ישר", indem ja der Mensch auch sinnlich ist, dem י־יח sieht ja auch "בשי im Menschen gegenüber, dem Gottesgc.st der für die Sinnlich- ״keit empfängliche Leib, und düser im reinen Menschen durch Unier- ״ordnung des בשי״ unter bcn ד׳ באדם zu endende Gegensatz, kann »durch eine solche fortgesetzte, dem Göttlichen keine Rechnung tra- ״gende Vermischung auch mit dem Gegenrheil, mit der Begrabung ״des Geistes durch den Leib enden, und wird, wenn dies ewig so ״fortgeht, sicherlich damit enden. Darum setzte Gott diesem Treiben »eine Frist von 120 Zähren. So lange soll noch der Versuch die- ״ses Kampfes wahren." Die weitere Behauptung der Dibelkritik, daß in 6, 2 eine »Herabziehung des Uebrrsinnlichen in das Sinnliche" liege, ist be-

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