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Jeschurun · 1868-07-01 · Heft 10-12 (Juli 1868) · p. 328

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 10-12 (Juli 1868)
Article
Bibel und Wissenschaft
Date
1868-07-01
Page
328 (sequence 4)
Language
German
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Bibel und Wissenschaft. 328 Menschen: Genes. 1, 26. 28 ,| וירדו בתת הים ובעוף השמים ובבד,מד ובכל הארץ . פרו ורבו ומלאו את האר; וכבשהו. Diese göttlichen \) Worte machen den Menschen zum Beherrscher und Bezwinger der einer einzigen Art, welche sich fruchtbar paaren und durch Zeugung fortpflanzen; sie sind nicht Arten eines Genus; wären sie das letztere, so würden ihre Bastarde unter sich unfruchtbar sein. Ob die gegebeneu Menschenraeen von mehreren oder Einen: Urmenschen abstammen, kann nicht aus der Erfahrung ermittelt werden." Es wäre in diesen angeführten Stellen die Anerkennung der Einheit der Abstammung der Menschen von Seiten zweier als Autoritäten anerkannten Naturhistoriker ausgesprochen, — die wir übrigens nur denen gegenüber, welche auch aus unseren Reihen sich den Zweiflern an der Göttlichkeit biblischer Ueberlieferung anschließen, anführen; die Gläubigen würden durchaus nicht zu Zweiflern, wenn die Weltweisen auch zu andern Resultaten gelangt wären — allein auch den Schluß, welchen der berühmte Forscher A. v. H. aus der Einheit menschlicher Abstammung zieht, möchten wir hier nicht unerwähnt lassen. In mancher politischen Frage könnte von seinen Worten mit Erfolg Anwendung gemacht werden. ibid. p. 385. ״Indem wir die Einheit des Menschengeschlechts behaupten, widerstreben wir auch jeder unerfreulichen Annahme von höheren und niederen Menschenraeen. Es gibt bildsamere, höher gebildete, durch geistige -Cultur veredelte, aber keine edleren Volksstämme. Alle sind gleichmäßig zur Freiheit bestimmt: zur Freiheit, welche in roheren Zuständen dem Einzelnen, in dem Staatenleben bei dem. Genuß politischer Institutionen der Gesammtheit als Berechtigung zukommt. Wenn wir eine Idee bezeichnen wollen, die durch die ganze Geschichte hindurch in immer mehr erweiterter Geltung sichtbar ist; wenn irgend eine die vielfach bestrittene, aber noch vielfacher mißverstandene Vervollkommnung des ganzen Geschlechts beweist: so ist es die Idee der Menschlichkeit: das Bestreben, die Grenzen, welche Vorurtheile und einseitige Ansichten aller Art feindselig zwischen die Menscheu gestellt, aufzuheben; und die gesammte. Menschheit, ohne Rücksicht auf Religion, Nation und Farbe als Einen großen, nahe verbrüderten Stamm, als ein zur Erreichung Eines Zweckes, der freien Entwicklung innerlicher Kraft bestehendes Ganzes zu behandeln 2c." Wenn einmal die Einheit der Abstannnung vom wissenschaftlichen Standpunkte aus trotz lang behaupteten Widerspruchs (cf. D1\ W. F. A. Zimmermann's Wunder der Urwelt S. 284 welcher aus Mumien und Hieroglyphen eine Vielfältigkeit und ein weit höheres Alter der 1׳

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